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Auf Schiene: Startschuss für geplantes „Haus der Musik“ soll 2020 fallen

Sabrina Lang, 08.10.2019 18:05

GRIESKIRCHEN. Mit mehr als 2,5 Jahren Verspätung ist es nun fix: Mit dem Bau des „Haus der Musik“ in der Stadt Grieskirchen wird 2020 begonnen.

So soll das Haus der Musik (aus Sicht von der Friedhofsgasse) in Zukunft aussehen. Foto: Visualisierung/Bogenfeld Architektur ZT

 Das Großprojekt „Haus der Musik“ soll nun im kommenden Jahr mit einem Budget von 1,92 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer umgesetzt werden. Das Gebäude soll künftig weiterhin die Landesmusikschule, ein neues Musikerheim der Stadtkapelle sowie einen Proberaum für den Männergesangsverein beinhalten. Anfänglich verzögerten die zu hohen Kosten von 3,4 Millionen Euro den Bau, später gab es von den Nachbarn Einsprüche bezüglich des befürchteten Lärmpegels aus dem Gebäude. Ein Lärmgutachter überprüfte daraufhin Musikschüler und -lehrer auf die tatsächliche Lautstärke beim Musizieren um den Bau durchführbar zu machen. Seit 1. Oktober ist das Projekt auf Schiene. Es gab keine neuen Einsprüche von Seiten der Anrainer.

Finanziell abgespecktes Projekt

Bürgermeisterin Maria Pachner (ÖVP) zeigt sich über diese Entwicklung sichtlich erfreut: „Ich bin froh, dass wir beim Haus der Musik weiterarbeiten können. Wir werden gleich Anfang November einen Koordinierungstermin mit den Verantwortlichen fixieren, damit im nächsten Jahr tatsächlich mit dem Bau begonnen werden kann“. Da das Projekt finanziell Abspecken musste, werden eine anfänglich geplante Passage durch das Gebäude auf den Roßmarkt, ein neuer Lift, neue Heizungen oder Kastenstockfenster, wie vom Denkmalamt gewünscht, nicht realisiert. Die Finanzierung wurde daraufhin vom Land genehmigt. Die Förderquote betrage für die Landesmusikschule 20 Prozent, für das Haus der Stadtkapelle 50 Prozent.


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