Schule in Zeiten von Corona
EFERDING/ GRIESKIRCHEN. Oberösterreichweit haben zurzeit die meisten Schulen geschlossen. Nur vereinzelt werden Kinder betreut.

Im Bezirk Eferding haben das Gymnasium Dachsberg, die Sonderschule in Alkoven, die Neue Mittelschule Eferding Süd und die Volksschule Prambachkirchen geöffnet, pro Schule werden etwa ein bis drei Kinder täglich betreut. Im Bezirk Grieskirchen sind es 16 geöffnete Schulen, mit bis zu sechs Kindern in der Betreuung. Darunter sind die Neuen Mittelschulen Bad Schallerbach und Peuerbach, die Sonderschule Peuerbach und einige Volksschulen geöffnet. Die Organisation der Betreuung bleibt den Schulen selbst überlassen, die meisten Lehrer sind ohnehin in Kontakt mit Schülern und Eltern und können dabei selbst erheben, wer wann Betreuung benötigt. Die Oberösterreichische Bildungsdirektion rechnet mit einem leichten ansteigen der Schülerzahlen nach Ostern, wenn die ersten Handelsbetriebe wieder aufsperren, man geht aber davon aus, die Zahlen händeln zu können. Herwig Kerschbaumer von der Bildungsdirektion zieht bislang ein recht positives Resümee aus den Maßnahmen. „Zwei Drittel der Bewertungen, die wir zu den Heimunterrichtsmaßnahmen erhalten haben, waren positiv.“ Mittlerweile gehen die Lehrer dazu über, neuen Stoff mit den Schülern durchzunehmen. „Man kann nicht vier Wochen lang nur den Stoff vertiefen“, meint Kerschbaumer.
Hilfsbereitschaft
Kerschbaumer erwähnt die hohe Anzahl an Lehrkräften, die sich freiwillig für den Dienst in den Osterferien meldeten. „Wir hatten oberösterreichweit 6100 Pädagogen, die bereit waren, in den Ferien zu arbeiten, das ist eine hohe Zahl und zeugt von viel Solidarität.“ 1700 dieser Lehrer wären auch bereit gewesen, in Nachbarschulen zu unterrichten. Diese Solidarität sei auch in den anderen Bundesländern spürbar. In ganz Oberösterreich werden etwa 240 Schüler pro Tag betreut, das sind 0,2 bis 0,3 Prozent der Gesamtzahl. In den Osterferien blieb dieser Wert in etwa gleich.


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