Bezirkshauptmannschaften sind regionale Schnittstellen in der Krise
EFERDING/ GRIESKIRCHEN. Auf der Bezirkshauptmannschaft (BH) laufen zurzeit alle Fäden zusammen. Als Schnittstelle zwischen Blaulichtorganisationen, Gemeinden und dem Land Oberösterreich steht man zurzeit vor einer Vielzahl von Aufgaben.

Im Moment findet die Arbeit auf der Bezirkshauptmannschaft hauptsächlich im Stabsdienst statt. Das bedeutet, dass mindestens zwölf Personen gemeinsam die aktuellen Anliegen bearbeiten. Das Team besteht aus Mitarbeitern der Bezirkshauptmannschaft und kann auch aus Mitarbeitern der Landesmusikschulen ergänzt werden. In zwei Schichten pro Tag wird sieben Tage pro Woche gearbeitet, um die Versorgung der Bevölkerung mit Information zu garantieren. Insgesamt 60 Personen sind im Krisenstab im Einsatz.
Zusammenarbeit mit Land und Gemeinden
Die Kernaufgabe der Bezirkshauptmannschaft ist im Moment die Ausbreitung des Corona-Virus einzuschränken. Dazu werden die Testungen von Patienten veranlasst und positiv getestete Personen unter Quarantäne gestellt. Auch die Aufhebung der Quarantäne erfolgt durch die BH in Absprache mit den behandelnden Ärzten. Dazu ist es notwendig 14 Tage nach Symptombeginn 48 Stunden lang symptomfrei zu sein, um die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu verringern.
Lockerungen treten ein
Die Lockerungen, die in den vergangenen Wochen durch die Bundesregierung bekanntgegeben wurden, wirken sich auch auf die Bezirkshauptmannschaft aus. Schrittweise soll der Normalbetrieb wieder eingeführt werden, gleichzeitig sei aber der Krisenstab aufrecht zu erhalten, Diese stelle die Bezirkshauptmannschaft aktuell vor neue Herausforderungen, betont Bezirkshauptmann Christoph Schweitzer. Etwaige positive Fälle in Alten- und Pflegeeinrichtungen, woraufhin alle Mitarbeiter und Bewohner getestet werden müssen, sind ebenfalls große Herausforderungen,so Schweitzer.


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