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GRIESKIRCHEN/ EFERDING. Nur vier Milimeter Niederschlag wurden in Waizenkirchen im Bezirk Grieskirchen im April gemessen. Die Regenfälle am letzten April-Wochenende konnten die Land- und Fortwirte der Region etwas entlasten. 

Viele Landwirte standen Ende April noch vor trockenen Feldern. Foto: Land OÖ
Viele Landwirte standen Ende April noch vor trockenen Feldern. Foto: Land OÖ

Nur in Reichersberg (Bezirk Ried), Schärding und Reichenau im Mühlkreis (Bezirk Urfahr-Umgebung) wurde oberösterreichweit noch weniger Niederschlag gemessen. Meterologen gehen davon aus, dass der vergangene April der trockenste seit der Beginn der Aufzeichnungen war. In Kallham im Bezirk Grieskirchen und in Straß im Bezirk Eferding befindet sich der Grundwasserspiegel schon seit dem vergangenen Jahr unter den durchschnittlichen Werten. Stefan Hamedinger, Geschäftsführer des Vereins Eferdinger Gemüselust berichtet von einer Entlastung der Bauern durch die Regenfälle am ersten Maiwochenende. „Wir sind froh, dass es jetzt geregnet hat. Das Eferdinger Becken befindet sich in einer Tieflage, in der gut mit Bewässerungsanlagen gearbeitet werden kann. Der Regen der vergangenen Tage hat aber auch die Landwirte in höheren Gemeinde wie Scharten entlastet. Wir sind zuversichtlich, dass wir eine gute Ernte einfahren können“, so Hamedinger.

Risiko für Forstwirtschaft

Für die Forstwirtschaft bedeutet der späte Regen ebenfalls eine Bedrohung des Bestandes. Jungbäume, die im letzten Jahr gepflanzt wurden, können austrocknen. Auch der Borkenkäfer vermehrt sich stärker, je trockener das Klima im Wald ist. Die einsetzenden Regenfälle am ersten Maiwochenende konnten die Lage beruhigen.


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