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GRIESKIRCHEN. Leerstehende Geschäftsflächen und kahle Schaufenster sind in Grieskirchen von nun an Geschichte: Über Nacht zogen in die Innenstadt regionale Produzenten mit ihren Köstlichkeiten ein und hauchten der Stadt neues Leben ein. Die Grieskirchnerin Sigrid Kitzinger will mit ihrer Idee den Ort aufhübschen und zeigen, dass eine Stadt nur mit ihren Menschen und Geschäften leben kann. Auch ein Blick in die märchenhafte Glaskugel und damit in die Zukunft von Grieskirchen sollte nicht fehlen.

  1 / 3   Sigrid Kitzinger wagt einen Blick in die Glaskugel: Mit ihrem Projekt zur Belebung der Grieskirchner Innenstadt möchte sie diese „aufhübschen“ und Unternehmern auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit Mut machen

Wie in einem Märchen erblühte über Nacht die Stadt Grieskirchen zu neuem Leben, begrüßt seine Menschen in farbenfroher, sympathischer Art und vor allem einem: Persönlichkeit. Schlendert man jetzt durch Grieskirchen lachen regionale Produzenten von den Schaufenstern, präsentieren ein Glaserl Wein, Bier, Honig oder Obst und machen Lust auf mehr.

Regionale Produzenten vor den Vorhang

Die Idee, die Innenstadt zu neuem Leben erblühen zu lassen, kommt von Sigrid Kitzinger, Inhaberin des Bioladen „frau holle“ in der Mühlbachgasse: „Ich habe mir überlegt, die regionalen Produzenten vor den Vorhang zu holen und ihre Geschichten zu erzählen. die Menschen zu zeigen, die hinter ihren Produkten stehen. In der Region gibt es eine Vielzahl an Manufakturen. Hier werden mit viel Liebe und in Handarbeit besondere Köstlichkeiten hergestellt. Von Schokolade, Honig, Wein, Bier, Nudeln oder Öle - die Liste ist unendlich lang“, sagt Kitzinger.

Stadt „aufhübschen“

Mit diesem Projekt zieht eine ganze Region in die Stadt ein. „Ich will Geschichten erzählen, Emotionen wecken und meine Begeisterung für unsere Heimat teilen“, so Kitzinger. Und so erinnern auch sechs Schaufenster an bekannte Märchen.

100 Quadratmeter voller Region

In einer „Nacht und Nebel“-Aktion wurden in erster Linie die Fenster leerstehender Geschäfte im Innenstadtbereich in Angriff genommen. Insgesamt 30 Auslagenfenster wurden vollflächig beklebt, das ergibt 100 Quadratmeter voll Regionalität. „Mir ist es ein großes Anliegen die Stadt Grieskirchen aufzuhübschen, denn Grieskirchen ist eine liebenswerte Stadt. Ich lebe und arbeite hier sehr gerne - in Grieskirchen einzukaufen ist für mich selbstverständlich. Wir haben leerstehende Geschäfte, wie eine jede andere Stadt auch - so kam die Idee, die leerstehenden Auslagenfenster vollflächig zu bekleben, um neue Geschäftsinhaber einzuladen, ihr Geschäft in Grieskirchen zu eröffnen“, erklärt die Grieskirchnerin und wagt damit einen Blick in die Zukunft. Denn im Optimalfall sollen die vielen Leerstände bald der Vergangenheit angehören. Die Stadt soll noch attraktiver sein.

Wenn Regionalität Ehrlichkeit bedeutet

„Regionalität ist mir schon lange ein besonderes Anliegen, deshalb gibt es in frau holles Bioläden in Grieskirchen und Bad Schallerbach auch einen eigenen Regionalbereich. Durch die Herstellung in der Region bleibt zudem die Wertschätzung in unserer Heimat, dies spart Transportkosten, schont die Umwelt und erhält Arbeitsplätze“. Seit über sechs Jahren betreibt Kitzinger den Bioladen in Grieskirchen und freut sich wenn wieder neue Geschäfte in der Innenstadt öffnen würden. Deshalb wurde dabei mit dem Stadtmarketing zusammengearbeitet. Mit dem Grieskirchner Fotografen Christoph Koch und der Grafikagentur Digital Grafix mit Geschäftsführer Patrick See konnte das Projekt rasch umgesetzt werden. Tips übernimmt als Medien-Kooperationspartner die Berichterstattung zum Projekt.


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