Kriminalität ist Männersache und verlagert sich immer mehr ins Internet
GRIESKIRCHEN/EFERDING. Körperverletzung, Einbruch, Betrug oder Diebstahl - mit insgesamt 2579 Strafrechtsdelikten war die Polizei in den Bezirken Grieskirchen und Eferding im Jahr 2019 beschäftigt. Ganz klar zeigt sich: Kriminalität ist Männersache und verlagert sich immer öfter ins Internet.

Die Zahl der Delikte stieg im Vergleich zum Jahr 2018 im Jahr 2019 um 18 Straftaten an. Die Aufklärungsquote liebt bei knapp 60 Prozent – damit ist man im Vergleich mit anderen oberösterreichischen Bezirken ganz vorne dabei. Kriminalität ist ganz klar männlich – drei Viertel aller Straftäter sind Männer. Stark zurückgegangen ist laut Bezirkspolizeikommandant Christian Stemmer der Einbruch in Firmen – um 30 Prozent. Auch Wohnhäuser wurden 2019 weniger oft von Einbrechern heimgesucht, hier verringerte sich die Zahl um zehn Prozent. Die Diebstähle wiederum sind um zehn Prozent gestiegen – davon gab es 425 im Jahr 2019. Sexualdelikte gingen von 79 Anzeigen auf 40 zurück. Körperverletzungen gab 553 und die Anzahl bei Verletzungen gegen das Suchtmittelgesetz stiegen um 34 Prozent, hier gab es 190 Anzeigen.
Internetkriminalität nimmt zu
Immer öfter verlagert sich die Kriminalität auch ins Internet. In Sachen „Cyber Crime“ wo Hacker über PC-Systeme Daten ausspionieren, gab es im Jahr 2019 40 Delikte. Internetbetrug, wo beispielsweise über E-Mails Lottogewinne oder Geld versprochen werden, stieg von 98 auf 116 Delikte. „Internet-Kriminalität ist ein großes Thema. Cyber Crime ist eine internationale Geschichte mit vielen Servern weltweit und die Aufklärung ist sehr schwierig. Viel kann man auch mit Hausverstand verhindern. Wenn einem in E-Mails alles Mögliche versprochen wird, kann das nicht seriös sein. Aber trotzdem fallen noch viele darauf rein“, erklärt Stemmer.


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