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KALLHAM. In der Ortschaft Aspeth lebt man als Fußgänger gefährlich. Das sagt zumindest Siegfried Höllinger, der sich seit mehr als zwei Jahren für eine Geschwindigkeitsbeschränkung vor seiner Haustüre einsetzt.

Siegfried Höllinger wünscht sich eine Geschwindigkeitsbeschränkung im Ort. (Foto: Tanja Auer)
Siegfried Höllinger wünscht sich eine Geschwindigkeitsbeschränkung im Ort. (Foto: Tanja Auer)

Höllinger ist ein Aspether Urgestein. Er wohnt immer noch in dem Haus, in dem er vor 76 Jahren geboren wurde und setzt auch dementsprechend viel Herzblut für die Probleme in seiner Ortschaft ein. Besonders die Lkw sind dem Pensionisten ein Dorn im Auge, denn sie rauschen täglich mit 50 Stundenkilometern durch die Kallhamer Ortschaft. „Aspeth ist ein Ort, an dem viele ältere Bürger wohnen. Ein paar Häuser weiter lebt eine 90-jährige Dame, die immer auf die Wiese ausweichen muss, um nicht überfahren zu werden“, erzählt Höllinger bestürzt.

Wunsch an Bürgermeisterin gerichtet

„Die Straße ist etwa sechs Meter breit, aber wenn zwei Lkw aufeinander zu fahren, muss einer davon gezwungenermaßen auf den Gehsteig ausweichen. Man muss Glück haben, nicht überfahren zu werden“, sagt Höllinger, der seinen Wunsch auch schon an ÖVP-Bürgermeisterin Helga Witzmann gerichtet hat. Die Ortschefin soll laut Höllinger mit den Worten „Wenn die Lkw bremsen, ist das schlecht für die Umwelt“ auch die Idee des Kallhamers ausgebremst haben. „Ich verstehe das Anliegen und schätze auch, dass sich Herr Höllinger für seine Ortschaft einsetzt. Man muss aber auch Vor- und Nachteile abwiegen. Dazu gehören der Lärm und die Staubentwicklung beim Bremsen sowie die Emissionen. Das Thema ist nicht vom Tisch und wird auch geprüft. Es gab schon Vorgespräche mit der Bezirkshauptmannschaft. Im Gemeindevorstand wird das Thema ebenso behandelt. Am Ende muss man gemeinsam gut überlegen, was für die Ortschaft am besten ist“, sagt Witzmann.

Angst vor Unfällen

„Es geht keineswegs darum, die Firmen oder Lkw zu verunglimpfen, denn die Wirtschaft hier ist wichtig und nötig. Ich wünsche mir aber, dass die Gemeinde ihre Bürger schützt, bevor auf dieser Straße noch etwas passiert und jemand an- oder überfahren wird“, sagt Höllinger abschließend.


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