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STEEGEN. Elena Markic kommt aus der Gemeinde Steegen. Die 21-jährige Studentin an der JKU nennt 50.000 Abonnenten auf dem sozialen Netzwerk Instagram ihr Eigen. Mit Tips hat sie über ihre Karriere und Schattenseiten ihres Berufes gesprochen. 

Elena Markic ist 21 Jahre alt und kommt aus der Gemeinde Steegen. (Foto: Privat)
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Tips: Wann hast du mit Instagram angefangen? Was hat dich motiviert zu starten? Woher kommt dein Interesse für Mode?

Markic: Mit Instagram angefangen habe ich 2014, jedoch war es zu dieser Zeit ein privater Account. Zwischen 2017 und 2019 habe ich angefangen, regelmäßiger zu posten, meinen Account öffentlich zu stellen und qualitativ bessere Fotos zu produzieren, 2019 habe ich dann meine ersten 10.000 Follower erreicht, was für mich ein großer Meilenstein war. Ich war schon immer sehr modeinteressiert, mit 14 Jahren habe ich mir schon YouTube-Videos von amerikanischen YouTuberinnen angesehen und mich von ihren Hauls inspirieren lassen. Schon mit 6 Jahren habe ich mit meiner Mutter dafür gesorgt, dass mein Outfit für die Schule perfekt zusammenpasst.

Tips: Wie wird man Influencer?

Markic: Meine persönliche Empfehlung ist es, ehrgeizig zu sein und das zu machen, was man liebt. Besonders wichtig ist es, authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen. Regelmäßiges Posten ist ein grundlegender Schritt für eine höhere Reichweite. Besonders auch die Verwendung von Locations und Hashtags, da diese einen auf die Explore Page bringen, und man somit auch mehr Personen erreicht.

Tips:Wie wichtig sind dir ethische Standards bei deiner Arbeit als Modeinfluencer? Deklarierst du bezahlte Werbung/PR Samples auch als Werbung?

Markic: Ich kennzeichne Werbung deutlich und unterscheidbar von normalen Postings. Über die ethischen Hintergründe bei der Produktion der Kleidung von Unternehmen erfährt man leider nicht so viel, hofft jedoch auf das Beste.

Tips: Welchen Ratschlag würdest du jungen Menschen geben, die sich auch dafür interessieren, Fashion-Influencer zu werden?

Markic: Ich würde jedem raten, seiner Leidenschaft zu folgen.Du willst Influencer werden? Dann mach es! Geh raus und mache Fotos in deinen Lieblingsoutfits, du rockst das! Das Wichtigste ist, nie aufzugeben.

Tips: Hast du das Gefühl, dass Influencer oftmals zu viel konsumieren und ihren Followern damit falsche Werte vermitteln könnten?

Markic: Eventuell, ja. Jedoch denke ich, dass die Mehrheit nicht unbedingt mehr konsumiert, als sie es ohne Influencer tun. Ich denke, sie teilen sich ihr Budget nur anders ein und hören auf Produktempfehlungen.

Tips: Ist die Nachhaltigkeit wichtig?

Markic: Ja, deswegen fahre ich auch sehr gerne mit Öffis statt dem Auto! Ich versuche in sehr vielen Bereichen meines Lebens nachhaltig zu leben.

Tips: Wie hast du dir deine Reichweite aufgebaut? Hast du auch gekaufte Follower?

Markic: Nein, mir war es immer wichtig eine reale Community aufzubauen, um einfach Personen zu haben, die ich wirklich auch inspirieren kann. Meine Reichweite wurde vor allem durch das Reposten verschiedener Fashion Pages gefordert, durch das teilen meiner Bilder in deren Stories und Feed Posts. Besonders eine Seite mit 797 Tausend Abonnenten, die die neusten Trends teilt, hat oft meine Bilder gerepostet.

Tips: Hat das Influencer-Dasein auch Nachteile? Hast du schon einmal Erfahrungen mit Mobbing, Hate Speech oder sexueller Belästigung gemacht?

Markic: Hate Kommentare gibt es leider ab und zu immer wieder, jedoch nehme ich das nicht persönlich. Ich richte mich da nach dem Spruch „If they dont know you personally, dont take it personal!“. Belästigung habe ich zum Glück noch nie erlebt, da ich meinen tollen Freund auch immer an meiner Seite habe, der mich auch beschützt, seit mehr als 2 Jahren schon J Der übrigens auch alle meine Fotos macht, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Tips: Welcher Trend ist gerade angesagt?

Markic: Im Herbst sind definitiv Plaid Muster im Trend! Alles was kariert ist, wird gerade leer gekauft und überall getragen. Und nicht zu vergessen PU Lederhosen! Am Besten in jeder Farbe – Braun, Beige, Schwarz, Weiß! Ein Must-Have für den Kleiderschrank in dieser Saison.

Tips:Wie reagiert dein Umfeld darauf, dass du Influencer bist?

Markic: Meine Eltern helfen mir, wo sie nur können, genauso mein Freund. Meine Freunde nehmen es auch locker und unterstützen mich, so gut es geht. Es war eher der Anfang, der schwer war, als man noch kein Influencer war, aber sich engagiert hat, die Reichweite zu steigern, da wurde ich von einigen alten Mitschülern in der Handelsakademie belächelt, aber man sieht, wenn man an sich selbst glaubt und nicht auf die anderen hört, kann man alles erreichen! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.


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