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GEBOLTSKIRCHEN. Viktoria Waldenberger ist 19 Jahre alt und maturierte 2020 an der HBLW Ried. Aktuell begibt sie sich auf die größte Reise ihres bisherigen Lebens, sie wird ein Jahr in Mexiko verbringen. 

  1 / 2   Viktoria Waldenberger verlässt ihr Zuhause im Hausruckviertel und verbringt ein Jahr in der mexikanischen Stadt Leòn. (Foto: LHackl)

„Ich wollte immer ein Austauschjahr machen oder als Au-Pair arbeiten, doch dann wollte ich nicht nur bei reichen Leuten in reichen Ländern arbeiten“, erzählt Waldenberger im Interview. Sie entschied sich für ein freiwilliges soziales Jahr mit der Organisation von Volontariat bewegt. Die Initivative von Jugend Eine Welt und den Salesianern Don Bosco vermittelt junge Menschen an karitative Projekte auf der ganzen Welt. Die Salesianer Don Bosco sind eine katholische Ordensgemeinschaft, sie betreiben Hilfsprojekte in verschiedenen Ländern, in denen die Jugendlichen arbeiten. Viktoria wird sich in Leòn in Mexiko um Kinder und Jugendliche kümmern, vor allem um Buben im Projekt „Nino don Bosco“. Sie ist Ansprechperson, lernt mit ihnen und spielt. „Ans Fußballspielen werde ich mich noch gewöhnen müssen“, lacht die Geboltskirchnerin. Mit mehreren Vorbereitungswochen, die von ehemaligen Freiwilligen gestaltet werden, wurden sie und ihre Kollegen geschult. Informationen über das Einsatzland, Gewaltprävention, Sicherheitsmaßnahmen und andere Informationen erhielten die Jugendlichen dort. Waldenberger macht sich im Anschluss alleine auf die Reise und verstärkt den Volontär Fabio, der bereits in Mexiko tätig ist.

Herausforderung Sprache

Viktorias Aufenthalt ist eine Ausnahme, sonst beherrschen die Volontäre die Sprache des Landes, in das sie kommen. Weil in Lateinamerika aber die Impfung gegen das Corona-Virus weiter verbreitet ist, fiel die Wahl schließlich auf Mexiko. Ein Sprachkurs an der Wirtschaftsuniversität Wien und viel Übung vor Ort werden ihr helfen, ist Waldenberger überzeugt. „Im Auslandsjahr schreibt jeder seine eigenen Geschichten“, erklärt sie. Offenheit für Menschen, Sprache und Kultur muss man mitbringen, so die Geboltskirchnerin. „Außerdem sollte man spontan, flexibel, lebensfroh und abenteuerlustig sein“, erklärt sie.


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