Das Otelo übersiedelt und hat viel vor für die Menschen in der Region
GRIESKIRCHEN. Das Grieskirchner Otelo – ein offenes Technologielabor – muss seinen alten Platz aufgrund einer Vereinbarung verlassen und ist zukünftig in der Prechtler Straße angesiedelt.

Derzeit werden Möbel zusammengeschraubt, um die neuen Räume einzurichten – der Umzug vom Stadtplatz in die Prechtler Straße ist in vollem Gange. Doch warum musste das städtische Otelo aus den alten Räumlichkeiten überhaupt ausziehen? „Das war von Anfang an so vereinbart, dass wir dort (Stadtplatz, Anm.) rausmüssen, wenn der Vermieter wieder reinmuss“, erklärt Vereinsobmann Heinz Plohberger den Grund für den Wechsel. Und betont im nächsten Moment: „Es waren fünf wunderbare Jahre dort.“
Neue Altersgruppen im Blick
Der Umzug hätte jedoch auch Positives, wie Plohberger sagt, denn die neuen Räume seien kleiner und dadurch auch gemütlicher, was womöglich andere Altersgruppen wie beispielsweise Jugendliche anzieht. Diese brächten wiederum neue Ideen ein, was das Ganze bereichere, hofft Obmann Plohberger.
Flohmarkt in kleinerer Form
Finanziert werde die neue Herberge wie die vorherige. Flohmärkte sollen das nötige Kleingeld reinbringen, um die Betriebskosten zu bezahlen. „Allerdings müssen wir den Flohmarkt reduzieren und werden nur mehr höherwertige Sachen verkaufen.“ Denn: Das Otelo habe dann nicht mehr so viel Lagerplatz wie zuvor. Die geringeren Einnahmen möchte man mit namhaften Leuten, die Veranstaltungen abhalten, kompensieren. Zudem zahlte die Stadt laut Otelo Grieskirchen die Hälfte dazu, „was hoffentlich künftig auch so sein wird“, wie das Otelo Grieskirchen sagt.
Programm wird ausgebaut
Das Standardprogramm läuft im März ganz normal weiter, bevor im Mai wieder größere Veranstaltungen im Raiffeisen Saal dazukommen, sofern es die Covid-Lage zulässt. Und: „Es wird einiges dazukommen“, verspricht Plohberger, der vor allem den Umweltschutz und Klimawandel stärker thematisieren möchte: „Wir (Obleute, Anm.) fühlen uns verpflichtet, die Leute dazu zu bewegen, sich klimafreundlich zu verhalten.“ Dazu möchte man Autoren herbekommen, die die Leute positiv inspirieren. Schließlich gehe es um die Motivation. „Es müssen nicht unbedingt Einschränkungen sein“, hält Plohberger fest.
Otelo-Idee half beim Umzug
Stolz ist der Obmann auch darauf, dass man die Otelo-Idee – gegenseitiger Austausch und Unterstützung zwischen allen Altersklassen und Bevölkerungsschichten – auch im Rahmen des Umzuges erlebte: „Auch bei der Suche nach einem neuen Quartier haben viele Leute zusammengeholfen, dadurch ging etwas weiter.“


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