GRIESKIRCHEN. Das nichtärztliche Personal des Klinikums Grieskirchen streikt heute. Bei einer mobilen Streikversammlung marschierten die Teilnehmer vom Krankenhaus zum Kirchenplatz.

Grund für die Streiks in den Ordensspitälern in Oberösterreich ist, dass auch in der sechsten Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt werden konnte. „Insbesondere bei der dringend notwendigen Arbeitszeitverkürzung gab es kaum Bewegung“, heißt es von der Gewerkschaft vida. Die Ordensspitäler teilten in einer Aussendung mit, dass es gemeinsam mit den Mitarbeitern gelungen sei, die Auswirkungen des von der Gewerkschaft vida organisierten Streiks für die Patienten auf ein Minimum zu begrenzen. Bedauerlicherweise könnten einige Operationen aber nicht wie geplant stattfinden. Die Akutversorgung sei gewährleistet.
Gestartet wurde der Streiktag in Grieskirchen mit einer Betriebsversammlung. Daran nahmen 114 Personen teil. Davon haben rund 60 Personen die Arbeit bestreikt, die restlichen kamen während ihrer Freizeit. „Das ist insofern beeindruckend, da im Vorfeld enormer Druck auf die Kolleginnen und Kollegen ausgeübt wurde. Außerdem wurde den streikenden Kolleginnen und Kollegen der Jänner-Streiktag vom Gehalt abgezogen, obwohl es mündlich anders zugesagt wurde. Das hat allerdings nur das Klinikum Wels-Grieskirchen gemacht“, erklärt Betriebsrats-Vorsitzende Brigitte Huber-Reiter.
Der Streik dauert bis 19.30 Uhr. Es ist heuer der zweite Streik in den Ordensspitälern. Der erste Streik war Ende Jänner.


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