GemüseAckerdemie startet an sieben Volksschulen im Bezirk Grieskirchen
BEZIRK GRIESKIRCHEN. Mit dem LEADER-Projekt „Ackern im Mostlandl Hausruck“ startet an sieben Volksschulen im Bezirk Grieskirchen die „GemüseAckerdemie“. Die Kinder lernen dabei direkt am Schulgarten, wie Lebensmittel entstehen und welche Bedeutung nachhaltige Landwirtschaft hat.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der gemeinsame Anbau von Gemüse auf schuleigenen Äckern. Die Schüler begleiten den gesamten Kreislauf vom Säen über die Pflege bis zur Ernte und sammeln dabei praktische Erfahrungen rund um Ernährung, Natur und Nachhaltigkeit. Neben dem Gartenbau werden auch verschiedene Unterrichtsfächer in das Projekt eingebunden. So kommen beispielsweise Mathematik, Werken oder Sachunterricht bei der Planung und Gestaltung der Beete zum Einsatz.
„Die GemüseAckerdemie ist weit mehr als ein Bildungsprojekt. Die Kinder lernen, wie viel Arbeit hinter unseren Lebensmitteln steckt, übernehmen Verantwortung und erleben Gemeinschaft“, sagt Sophia Freymüller, Projektmanagerin der LEADER-Region Mostlandl Hausruck. Besonders erfreulich sei, dass ein Schulacker direkt neben einem Altenheim angelegt wurde und dadurch Begegnungen zwischen den Generationen ermöglicht werden.
Die LEADER-Region Mostlandl Hausruck finanziert das Projekt, an dem sich Volksschulen in Natternbach, Neukirchen am Walde, Bad Schallerbach, Waizenkirchen, Pollham, Gallspach und Taufkirchen an der Trattnach beteiligen. Über einen Zeitraum von drei Jahren erhalten die Schulen fachliche Unterstützung sowie pädagogische Begleitmaterialien.
„Die GemüseAckerdemie wirkt auf vielen Ebenen. Gesunde Ernährung, Bewegung und Motorik werden gefördert – und das mit viel Freude und Spaß“, betont Christoph Musik, Gründer und Geschäftsführer von Acker Österreich. Mit dem Projekt soll Kindern die Bedeutung regionaler Lebensmittelproduktion nähergebracht und nachhaltiges Denken gefördert werden.


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