Mobiles Hospiz Grieskirchen bietet Unterstützung in herausfordernden Zeiten
GRIESKIRCHEN. Das Mobile Hospiz Grieskirchen betont, wie wichtig „für den Menschen als soziales Wesen Begegnungen und Zuwendung sind. Mit dem Lebenscafé möchte man Betroffenen von Trauer die Möglichkeit geben, sich mit anderen Menschen auszutauschen.

Im Bezirk Grieskirchen begleiten acht engagierte freiwillige Mitarbeiterinnen Menschen in allen Phasen ihrer Erkrankung sowie auf ihrem letzten Weg. Auch die Angehörigen werden mit eingebunden, um Menschen würdevoll aus dem Leben hinauszubegleiten.
Gerade die letzte Phase einer Erkrankung stellt Betroffene und Angehörige oft vor schwierige Aufgaben. „Unsere Mitarbeiterinnen schaffen eine wertschätzende Atmosphäre, nehmen sich Zeit, hören zu, führen Gespräche und sind da um zu helfen,“ erklärt Koordinatorin Claudia Scheuringer-Beham.
Den eigenen Weg finden nach dem Tod eines nahestehenden Menschen
„Trauer ist eine sehr lebensintensive Phase. Die Kunst des Loslassens und die Kunst des Beginnens hängen zusammen. Der Tod eines nahestehenden Menschen verändert unser Leben und hinterlässt oft tiefe Spuren. Unterstützung von außen kann in vielen Fällen hilfreich sein. Unsere Mitarbeiter bieten in dieser Zeit persönliche Wegbegleitungen an“, versichert Scheuringer-Beham.
Das Lebenscafé ist ein weiteres Angebot des Mobilen Hospizes
Der Besuch des Lebenscafés ist eine Möglichkeit, seiner Trauer Beachtung und Anerkennung zu geben. „Wir möchten den Betroffenen einen Ort bieten, wo sie anderen Menschen begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und Stärkung für ihren persönlichen Weg erfahren“, erklärt das Mobile Hospiz Grieskirchen, das am Freitag, 30. September ), beim Roten Kreuz Grieskirchen wieder ein Lebenscafe als kostenloses und überkonfessionelles Angebot für Trauernde anbietet.
Begleitet werden die Treffen von ausgebildeten, freiwilligen Trauerbegleiterinnen des Mobilen Hospiz Grieskirchen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden