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GRIESKIRCHEN. Das Soziale Forum Grieskirchen, das Netzwerk sozialer Einrichtungen im Bezirk Grieskirchen widmete sich aktuell insbesondere dem Thema der Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen im Bezirk.

 (Foto: Foto: ReKI Grieskirchen)
(Foto: Foto: ReKI Grieskirchen)

Der Sensibilisierungs- und Aktionszeitraum  „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ umfasst die Zeit zwischen dem 25. November – dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden – und dem 10. Dezember – dem internationalen Tag der Menschenrechte. Dieser Zeitraum wird weltweit genutzt, um Gewalt gegen Frauen zu thematisieren. Seit 1991 macht die UN-Kampagne „Orange the World“ auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam - welche auch die Teilnehmenden am Sozialen Forum Grieskirchen solidarisch unterstützten.

„Leider beschränkt sich Gewalt gegen Frauen nicht auf den Zeitraum der 16 Tage im Dezember. Wir möchten aber besonders diesen Zeitraum nutzen um zu sensibilisieren. Das ganze Jahr über sind wir für Frauen in Grieskirchen Begleiterin, die sich mit ihren individuellen Fragen anonym und vertraulich an uns wenden können“, so Eva Kapsammer, Leiterin und Beraterin der Frauenbratungsstelle Frauennetzwerk3.

Sie informierte im Sozialen Forum über aktuelle Entwicklungen und bot bereits eine Vorschau auf spannende Veranstaltungen im neuen Jahr.

Karl Fischl-Kemetmüller vom Verein Wohnplattform ging anschließend auf aktuelle Maßnahmen und Projekte im Bereich der Wohnungssicherung ein. „Auch hier zeichnet sich ab, dass vermehrt Frauen und Alleinerzieherinnen bedroht sind, ihren Wohnraum zu verlieren.“ knüpft Fischl-Kemetmüller an die frauenspezifischen Themen an.  Das „Netzwerk Wohnungssicherung“ bietet hier wertvolle Beratung und Begleitung in dieser schwierigen Situation an.

Ein reger Austausch über die Möglichkeiten der Gewaltprävention sowie Vernetzung unter den Teilnehmern rundete die Veranstaltung ab. Kurze Wege und aktuelle Informationen ermöglichen, das Beste für Hilfesuchende leisten zu können. Weitere Informationen sind zu finden unter www.sozialesforum.at 


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