Fußball: Quartett mit Abstiegssorgen
BEZIRKE EFERDING/GRIESKIRCHEN. Drei Auswärtstore erzielt und dennoch nicht gewonnen. Regionalligist SV Pöttinger Grieskirchen trennte sich von Deutschlandsberg 3:3-unentschieden.

Der Bulgare Rumen Kerekov schoss die Gäste in Front und baute sein Saison-Trefferkonto auf beachtliche zwölf aus. Edin Hodzic erhöhte, ehe die Steirer den Spieß umdrehten und mit einer 3:2-Führung in die Nachspielzeit gingen. Dort rettete Daniel Lindorfer den Trattnachtalern mit dem Ausgleich zum Endstand noch den 20. Saisonzähler.
Die bis auf weiteres letzte Regionalligapartie absolviert Grieskirchen daheim gegen Sturm Graz Amateure (Fr., 9. 6., 18.30).
Krimi im Abstiegskampf
Zu einem Fernduell um den Klassenerhalt zwischen dem Tabellenvorletzten Bad Schallerbach und dem 14. St. Marienkirchen an der Polsenz kommt es am letzten Spieltag der LT1 Oberösterreich-Liga. „Wir müssen und wollen gewinnen. Dann werden wir sehen, was unser Tabellennachbar macht. Das können wir aber ohnehin nicht beeinflussen“, formulierte Cheftrainer Samir Hasanovic nach dem 1:1 der „Badkicker“ in Weißkirchen durch Tore von Kapitän und Goalgetter Miliam Guerrib (20. Saisontor) beziehungsweise Andreas Lasisch.
„Sind positiv gestimmt“
Gelingt den Schallerbachern tatsächlich ein Heimsieg gegen das drittbeste Rückrundenteam WSC Hertha, muss auch St. Marienkirchen ebenfalls auf eigener Anlage gegen die Gmundner „Traunseeschwäne“ voll anschreiben. „Wir sind positiv gestimmt und mobilisieren alle Kräfte, um den Klassenerhalt zu fixieren“, forderte Chefcoach Jürgen Aschauer nach dem 2:2-Heimremis gegen Askö Donau Linz.
Heimsieg gegen Absteiger
Noch auf den vierten Tabellen-Endrang vorstoßen könnte Wallern nach dem 1:0-Sieg gegen Absteiger St. Martin/Mühlkreis. Den entscheidenden Treffer erzielte Christian Reinhart bereits in der fünften Minute.
Letzte Runde (Fr., 9. 6., 19): SV sedda Bad Schallerbach – WSC Hertha, ASV Gastro Profi St. Marienkirchen an der Polsenz – Gmunden, FC Wels – SV Zaunergroup Wallern
Zurück in die Bezirksliga
Dramatik pur im Abstiegskampf ist auch in der letzten Runde der Landesliga West angesagt. Während Andorf nach dem 2:0-Heimerfolg vor mehr als 800 Fans über den ersten Verfolger Pettenbach als Meister feststeht, steht vor allem Eferding das Wasser bis zum Hals. Nach der 1:2-Pleite im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Sattledt fehlen dem Tabellenvorletzten bei der um acht schlechteren Tordifferenz drei Zähler auf den Drittletzten Neumarkt/Pötting (0:4 gegen Esternberg).
Abstieg oder Relegation
Der UFC muss jedenfalls hoch gewinnen, um sich zumindest in die Relegation zu retten. Schreibt die Schachner-Elf an, ist der Abstieg besiegelt. Neumarkt/Pötting hingegen könnte bereits ein Punkt reichen, um sogar der Relegation zu entgehen. Rechnerisch noch nicht von allen Sorgen befreit sind auch Altheim, Schärding, Braunau, und Sattledt.
Saisonfinale am Samstag, 10. Juni (17): SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting – Viktoria Marchtrenk, Esternberg – Eferding


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