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GRIESKIRCHEN. Die Jungen Grünen Grieskirchen setzten anlässlich des internationalen Frauentags ein Zeichen für Gleichberechtigung. „Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich in Richtung Gleichberechtigung etwas in Bewegung gesetzt. Große Errungenschaften und Gesetze wurden erkämpft, aber es ist noch viel zu tun“, so Franziska Messenböck, Sprecherin der Jungen Grünen Grieskirchen.

Am Kirchenplatz machten die Jungen Grünen auf den Frauentag aufmerksam.
Am Kirchenplatz machten die Jungen Grünen auf den Frauentag aufmerksam.

Viele Erfolge sind erst in den letzten Jahren und Jahrzehnten erkämpft worden, zum Beispiel dass Frauen auch ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes arbeiten dürfen, Vergewaltigung in der Ehe verboten ist und sexuelle Belästigung unter Strafe steht. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass vieles möglich ist und wir gemeinsam Dinge verändern können. Frauen und Männer müssen endlich gleichberechtigt leben können“, fordert Messenböck. Die Jungen Grünen setzen sich für die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen sowie für eine faire Aufteilung von Pflegearbeit und Erziehung ein. Auch fordern sie, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht länger im Strafgesetzbuch verankert sind. „Wir wollen in einer fairen und gerechten Gesellschaft leben, in der Frauen und Männer gleich bezahlt werden, in der es normal ist, wenn Männer sich um Haushalt und Kinder kümmern und in der häusliche Gewalt der Vergangenheit angehört“, so Messenböck abschließend.


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