Bezirksbauernkammer Grieskirchen soll zum „Haus der Region“ werden
GRIESKIRCHEN. Die Dienstelle der Bezirksbauernkammer Grieskirchen wurde mit Ende des letzten Jahres nach Wels verlegt – das Gebäude in Grieskirchen steht seither leer und wird nun neu genutzt. Die Raiffeisenbank Region Grieskirchen kaufte das Gebäude und will es zu einem Haus der Region machen.

Während die Raiffeisenbank Region Eferding das Gebäude der Bezirksbauernkammer Eferding kaufte, passiert selbiges in Grieskirchen. Während jedoch aus der BBK Eferding ein Lebensmittelkompetenzzentrum entsteht, soll sie in Grieskirchen zu einem „Haus der Region“ werden. „Unserer Ansicht nach soll dieses Gebäude weiterhin einem Nutzen für die Allgemeinheit in der Region dienen. Wir wollen neue Akzente für Grieskirchen und eine zukunftsfitte Region setzen“, ist Raiffeisenbank-Geschäftsleiter Erwin Schützeneder überzeugt. Die Grundidee ist, ein Haus der Region zu entwickeln, das ähnlich wie die Technologiezentren in den Bezirksstädten für Projekte und Dienstleistungen im Bereich Entwicklung und Forschung im ländlichen Raum zur Verfügung stehen soll. Das Gebäude bleibt vorerst ohne größere Umbauten erhalten. Es soll für Akteure, Institutionen und Entscheidungsträger in der Region Büro-Arbeitsplätze und Infrastruktur (EDV-Netzwerk, Telefon, Besprechungsraum) zur Verfügung stellen. So könnten hier ein Coworking space für Startups und Ein-Personen-Unternehmen in Form von Büros, Besprechungs- und Veranstaltungsräumen entstehen und so neuen Schwung und Motivation für die Entwicklung in der Region bedeuten. „Dieses Gebäude soll als offenes Haus der Region engagierten Personen in der Umsetzung ihrer Entwicklungsideen dienen und die entsprechende Infrastruktur dazu bieten. Das Haus kann so zu einer wichtigen Drehscheibe für die positive Entwicklung unserer Region werden“, fasst Raiffeisen-Aufsichtsrat Martin Dammayr zusammen.


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