Der Landtag stellt sich vor
BAD SCHALLERBACH. Um die Arbeit der Landtagsabgeordneten im jeweiligen Bezirk vor den Vorhang zu holen und die Vorteile eines föderalen Systems aufzuzeigen, tourt Landtagspräsident Viktor Sigl derzeit durch Oberösterreich. Bei seinem Besuch in der Eurotherme Bad Schallerbach wurde er von den Landtagsabgeordneten Roswitha Bauer (SPÖ), Sabine Binder (FPÖ), Gottfried Hirz (Grüne) und Peter Oberlehner (ÖVP) begleitet.

„Ein Erfolgsfaktor für Oberösterreich ist und bleibt ein hohes Maß an Eigenverantwortung“, betont Landtagspräsident Sigl. „Die föderale Struktur, die wir in Oberösterreich leben – und der oö. Landtag bildet diese Struktur ab – gibt uns die Möglichkeit kreativ, innovativ, risikofreudig aber auch entsprechend verantwortungsbewusst zu handeln.“ So habe der Landtag, bestehend aus 21 Damen und 35 Herren, mit seinen Beschlüssen maßgeblich dazu beigetragen, solche Erfolgsprojekte wie die Eurothermen entstehen zu lassen. Ohne Föderalismus – „Politik für überschaubare, vertraute Einheiten“ – würde man wahrscheinlich noch heute auf Beschlüsse vom Bund warten. Föderalismus schaffe gerade für den ländlichen Raum bessere Rahmenbedingungen, weil auch regionale Interessen besser eingebracht werden könnten.


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