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Kampf gegen Lebensmittelverschwendung - Zwei Bäckereien setzen bereits auf neue App

Sabrina Lang, 05.11.2019 19:05

GRIESKIRCHEN. Eine neue Applikation fürs Handy soll der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen. Mit dem Namen „Too good to go“ (auf Deutsch: zu gut, um zu gehen) oder besser gesagt: Zu gut um verschwendet zu werden, soll die App dabei helfen, noch genießbare Lebensmittel vor der Mülltonne zu bewahren.

Helmut Nimmervoll will der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen. Foto: Fotoparadies
Helmut Nimmervoll will der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen. Foto: Fotoparadies

Als erster Betrieb im Bezirk Grieskirchen ist die Brotstube Nimmervoll aus Grieskirchen dabei. Chef Helmut Nimmervoll forciert schon länger die nachhaltige Lebensmittelverwendung. Natürlich arbeite man bereits schon jetzt mit Landwirten zusammen oder verwertet Gebäck zu Brösel usw. „Es ist schade darum und eine Verschwendung von Energie. Ich finde es nett, dass es nun eine weitere Lösung gibt“, erzählt Nimmervoll seine Motivation als Anbieter bei „too good to go“ dabei zu sein. Bleiben Waren im täglichen Verkauf übrig, werden diese in einem „Überraschungssackerl“ zusammengestellt. Über die App ist die Verfügbarkeit dieser ersichtlich. Man bestellt online, bezahlt über die App und holt sich das Sackerl im Laden ab. Ein Paket ist um zirka 3,99 Euro erhältlich. Neben der Bäckerei Nimmervoll ist auch die Bäckerei Moser in Eferding bei der App registriert.


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