Aufruf zur Demo gegen Teuerung
GRIESKIRCHEN. Die ÖGB-Regionalvorsitzende in Grieskirchen, Sabine Ameshofer, berichtet über große finanzielle Sorgen bei den Menschen im Bezirk. Bei einem Durchschnittseinkommen von 1.750 Euro netto sind die derzeitigen Preise für viele nicht mehr leistbar. Ameshofer fordert rasche Schritte von der Regierung, um den Betroffenen zu helfen. Deshalb findet eine oberösterreichweite Demo der Gewerkschaft gegen die Teuerung statt.

Die Teuerung trifft mittlerweile fast alle Menschen hart. Wenn der Winter da ist, werden hohe Heizkosten noch dazu kommen. Von den gestiegenen Lebensmittelpreisen ganz zu schweigen. Viele, denen in der Vergangenheit 200 Euro oder weniger im Monat geblieben sind, wissen nicht mehr, wie sie mit den Preisen zurechtkommen. „Man hat den Eindruck, dass im Moment alle an den steigenden Preisen mitverdienen wollen“, meint Ameshofer.
Wer das Auto beruflich braucht, hat ein zusätzliches Problem
Berufsgruppen wie z. B. in der mobilen Pflege, die oft mit ihrem privaten Auto unterwegs sind, werden von der Regierung mit der Teuerung völlig alleine gelassen. Aber auch Pendler, die 15 Kilometer oder mehr zur Arbeit haben, stöhnen unter den steigenden Unterhaltskosten für das Auto.
Jammern alleine reicht nicht
„Weil aber vom Jammern alleine noch nie was besser geworden ist, wollen wir mit der Demonstration am 17.9. in Linz ein Zeichen setzen“, so ÖGB-Vorsitzende Ameshofer. Die Regierung muss sehen, wie wichtig den Leuten das Thema ist.
Darum organisiert der ÖGB auch einen Bus von Grieskirchen zur Kundgebung nach Linz. Abfahrt ist um 12.30 Uhr vor der Arbeiterkammer Grieskirchen, Manglburg 22 in 4710 Grieskirchen.
Anmeldungen sind unter grieskirchen@oegb.at oder 07248/64155 4710 möglich. Die Demonstrationen finden am 17. September 2022 um 14 Uhr in allen Landeshauptstädten statt.


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