Laurenz Pöttinger: "Wir entlasten die Menschen nachhaltig"
GRIESKIRCHEN/EFERDING/WELS. Nationalratsabgeordneter Laurenz Pöttinger aus Grieskirchen ist stolz, dass die Bundesregierung die Kalte Progression abschafft. Viele Regierungen hätten dies versprochen, doch keine setzte es um. Dieser Schritt bringe eine nachhaltige Entlastung für arbeitende Menschen, ist Pöttinger erfreut.

„Viele Regierungen haben es versprochen, wenige haben es probiert, wir haben es geschafft“, zeigen sich die Hausruckviertler ÖVP-Abgeordneten Klaus Lindinger und Laurenz Pöttinger einig mit Finanzminister Magnus Brunner. Die Abschaffung der Kalten Progression wurde heute, Mittwoch, mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und FPÖ im Nationalrat beschlossen. Lindinger und Pöttinger haben sich auch im Budgetausschuss des Nationalrates dafür eingesetzt. „Schluss mit der schleichenden Steuererhöhung! Wir entlasten in Zeiten hoher Inflation die Menschen nachhaltig“, begrüßen die beiden diesen strukturellen und dauerhaften Eingriff ins Steuersystem.
Von der Abschaffung der Kalten Progression profitieren Menschen, die lohn- und einkommensteuerpflichtig sind. Das sind Arbeitnehmer, Unternehmer und Pensionisten. Das Entlastungsvolumen bis 2026 beträgt 20 Milliarden Euro.
Entlastung für rund 85.000 Menschen in den Bezirken Grieskirchen und Eferding
Laurenz Pöttinger begrüßt, dass künftig die Einkommenstarife automatisch zu zwei Drittel an die Teuerung angepasst werden. „Aber auch das andere Drittel wird den Erwerbstätigen zurückgegeben und zwar in erster Linie jenen mit kleineren und mittleren Einkommen“, sieht Pöttinger in dieser Ausgestaltung die soziale Treffsicherheit besonders berücksichtigt. „Mehr Lohn, aber nicht mehr Steuern“ – dieses Motto gilt ab kommenden Jahr für rund 85.000 Menschen in den Bezirken Grieskirchen und Eferding.
Über 177.000 Menschen in den Bezirken Wels-Land und Vöcklabruck profitieren
Für Klaus Lindinger ist es wichtig, „dass den Menschen, die mit ihrer Steuerleistung den Staat aufrecht erhalten, wieder mehr Geld zum Leben übrig bleibt. In Zeiten von Teuerungen braucht es diesen mutigen Schritt der Entlastung!“ In den beiden Bezirken Wels-Land und Vöcklabruck profitieren allein von der Abschaffung der Kalten Progression über 177.000 Menschen. Wenn man auch noch die Stadt Wels dazu nimmt, seien es gar über 220.000 Steuerzahler, so Lindinger.


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