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GRIESKIRCHEN. Nachdem vom Bundesministerium für Gesundheit ein neues Magnetresonanztomographie (MRT) Gerät für Grieskirchen blockiert wird, fordern FPÖ und ÖVP die Blockade umgehend aufzuheben.

 (Foto: Klinikum Wels-Grieskirchen)
(Foto: Klinikum Wels-Grieskirchen)

Der offizielle Grund für die Blockade sei ein Formalfehler, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Für die FPÖ ist das eine „billige Ausrede“ eines Ministers (Johannes Rauch, Grüne), der seine eigenen Worte Lügen straft, das Gesundheitssystem zu verbessern. „Die Realisierung des Beschlusses aus Oberösterreich darf nicht an der Bürokratie der Bundespolitik scheitern“, fordert Landesparteisekretär Michael Gruber (FPÖ). Von Seiten der ÖVP Landespartei wird auf diesen Beschluss der Gesundheitsplattform, ohne Veto des Bundes, verwiesen. Somit dürfte es keine Blockade geben. „Es ist für mich unverständlich, wie man bürokratische Erwägungen über die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in unserem Land stellen kann“, empört sich Landeshauptmann Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP). Das Klinikum Wels-Grieskirchen versucht das beste aus der Situation zu machen. „Der Beschluss wurde auf Herbst verschoben, das MRT-Gerät kommt aber fix“, erklärt Dietbert Timmerer, Geschäftsführer des Klinikums Wels-Grieskirchen.


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