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GROSS GERUNGS. Mit einem Blumenbukett geschmückt und auf Hochglanz poliert, erstrahlten die zwei neuen Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Groß Gerungs bei ihrer Segnung am Sonntag, 26. Juni 2016. Ein ganzer Tag im Zeichen der Feuerwehr und ihrer Gerätschaften.

Fotos: KaPri
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Rund 700.000 Euro glänzten gestern Vormittag am Kirchenplatz in Groß Gerungs, in Form des Hilfeleistungslöschfahrzeugs sowie des Wechselladerfahrzeuges. Ersteres leistet den Kameraden bereits seit September wertvolle Dienste, das Wechselladerfahrzeuges wird künftig über die regionalen Grenzen hinweg im Katastrophendienst im Einsatz sein. Kommandant Christian Weis durfte im Zuge der Fahrzeugsegnung zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter auch den Landesfeuerwehrkommandanten Dietmar Fahrafellner. Auch Feuerwehrkurat Leopold Grünberger, ehemals Pfarrer von Groß Gerungs, ließ sich diesen Anlass nicht entgehen.

Zwei neue Werkzeuge - ein großer finanzieller Brocken

Die Finanzierung der beiden Fahrzeuge – ein großer Brocken für die Beteiligten. Kommandant Christian Weis bedankte sich diesbezüglich vor allem bei der Stadtgemeinde Groß Gerungs, „wo er immer auf offene Ohren stieß“. „Ich wünsche mir, dass der Herrgott auf alle herunterschaut, dass wir alle wieder nach unseren Einsätzen gesund nachhause kommen“, so Weis weiter. Bezirkshauptmann Michael Widermann betonte die wertvolle stetige Einsatzbereitschaft der Kameraden an, denn „wäre diese nicht da, bräuchten wir die Fahrzeuge gar nicht.“ Landesfeuerwehrkommandanten Dietmar Fahrafellner sprach von einer historischen Stunde, wo zwei „Werkzeuge“ in den Dienst der Kameraden gestellt werden. Auch einen Seitenhieb auf die vielfach diskutierte Veranstaltungs- und Festeregelung konnte er sich nicht verkneifen. „Die Hände der Helfer gehören nicht gefesselt, sondern vielmehr unterstützt“, so Fahrafellner, der die neu getroffene 72-Stunden-Regelung begrüßt. Und er schließt schließlich mit einem Augenzwinkern in Richtung Kommandant Weis: „Ich habe festgestellt, dass Groß Gerungs keine Jugendfeuerwehr hat“, er hoffe aber doch, dass der Nachwuchs auch künftig gesichert ist.

Feuerwehr hautnah erleben

Renate Laister, Helga Igelsböck, Sandra Bauer und Gerti Knapp heißen die vier neuen Patinnen, die an diesem Sonntag naturgemäß besonders stolz auf die neuen Fahrzeuge waren. Und bei der Geräteschau am Nachmittag konnte die Feuerwehr von Groß und Klein hautnah erlebt werden, ausnahmsweise durfte sogar selbst Hand an den diversen Hebel- und Steuerungsgeräten angelegt werden!


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