Zwei Gerungser geben Kindern in Kambodscha die Hoffnung auf eine bessere Zukunft
KAMBODSCHA/GROSS GERUNGS. Aus ihrer zehnmonatigen Weltreise 2007/2008 entstand damals das Herzensprojekt: „Gemeinsam Zukunft schaffen“ von Dominik Laister und Christoph Einfalt, das vielen Kindern in Kambodscha die Hoffnung auf ein besseres Leben gibt. Vor wenigen Wochen sind sie selbst nach Südostasien gereist, um sich ein aktuelles Bild vor Ort zu machen.

Rückschau: Berührt von der unglaublich großen Gastfreundschaft in Kambodscha, beschlossen Dominik Laister und Christoph Einfalt nach ihrer Weltreise, den Menschen dort etwas zurückzugeben. Denn es mangelt in vielen Teilen Südostasiens an essentiellen Dingen – von der Ernährung, über die medizinische Versorgung bis hin zu elementaren Bildungseinrichtungen.
So kam eines zum anderen, die Vereinsgründung erfolgte, ein erstes notwendiges Startkapital wurde durch zahlreiche Multimedia-Vorträge und Fotovernissagen lukriert, ein Waisenhaus samt Bildungseinrichtung im Dorf Chreauv (Kambodscha) entstand, etliche Hektar Land konnten dort angekauft oder auch Gummibäume gepflanzt werden.
Kosten wurden aktuell auf ein Minimum gesenkt
Leider musste im letzten Jahr aus finanziellen Gründen der Unterricht etwas reduziert und die Kosten auf ein Minimum gesenkt werden, berichten die beiden. So konnte die notwendige Reparatur des kleinen Transport-Trucks noch nicht vorgenommen werden, was wiederum bedeutet, dass viele Kinder aus der weiteren Umgebung derzeit nicht zur Schule gebracht werden können. Waren es zu Spitzenzeiten noch rund 250, werden aktuell „nur“ mehr rund 80 Schüler in Englisch und Computer-Skills unterrichtet.
„Dennoch war es uns eine Freude zu sehen, mit welchem Engagement alle Lehrkräfte ihren Unterricht führen“, zeigt sich Christoph Einfalt bewegt.
Im Gespräch mit einem Staatssekretär
Ein weiterer Besuch führte sie zu ihrer Kautschuk-Agrarfläche, zudem hatten sie das Glück, ein ausführliches Gespräch mit dem dortigen Staatssekretär für Agrar- und Forstwirtschaft zu führen, der ihnen viel Expertenwissen rund um die Kautschuk-Bewirtschaftung weitergab.
Unterstützung gerne gesehen
Seit Beginn an unterstützen das Projekt viele Volontäre, „auch für 2019 werden wieder junge Menschen gesucht, welche sich einen mehrwöchigen Einsatz in der Happy-Sunshine vorstellen können“, rufen Christoph und Dominik auf. Dafür gibt es nun seit zwei Jahren die Möglichkeit eines NGO-Homestays - Zimmer für die Volontäre wären vorhanden.
Fest steht, dass sich das Projekt auch in den nächsten Jahren vermehrt weiterentwickeln und Fortbestand haben soll, sind sich die beiden Gerungser einig. Alle Möglichkeiten der Unterstützung sowie die aktuellen Blogeinträge können auf www.es-ist-gut.com nachgelesen werden.


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