Erfolgreiches wissenschaftliches Symposium „Arteriosklerose – Schicksal oder Lebensstil“
GROSS GERUNGS. Im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Arteriosklerose – Schicksal oder Lebensstil“ statt.

Mehr als 110 Teilnehmer folgten der Einladung von Primarius Universitätsdozent Sebastian Globits, dem ärztlichen Leiter, und Andrea Hiemetzberger, Diätologin des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs. Es wurden Vorträge und Fallbeispiele von 13 Experten aus den Bereichen Innere Medizin, Kardiologie, Diätologie und Therapie präsentiert.
Oberarzt Helmut Brath, Lipidexperte vom Ambulatorium der Wiener Gebietskrankenkasse, erläuterte die Pathophysiologie des Lipidstoffwechsel. Universitätsprofessor Hermann Toplak behandelte das Metabolisches Syndrom und dessen Auswirkungen auf die Gefäße, während Universitätsprofessor Michael Hirschl den Gefäßschutz aus medizinischer Sicht darstellte.
Häufigste Todesursache
Die Arteriosklerose und ihre Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall stellt in Österreich immer noch die häufigste Todesursache mit 48 Prozent bei Frauen und 42 Prozent bei Männern dar. Im Rahmen der Tagung wurden die Konzepte zur Entstehung der Arteriosklerose, sowie neueste therapeutische Ansätze diskutiert, wobei breiter Raum der Wichtigkeit von Primär- und Sekundärprogrammen gewidmet wurde.
Fette aus diätologischer Sicht
Aus diätologischer Sicht wurde speziell das Thema Fette als Kernpunkte der kardiologischen Ernährungstherapie beleuchtet. Fette sind essentielle Lebensmittelbestandteile und wichtige Energielieferanten. Allerdings geht es dabei um die Menge und die Qualität in unserer täglichen Ernährung, was im Rahmen dieses Symposiums von Fachleuten wie beispielsweise Ekmekcioglu, Ernährungsmediziner an der Medizinischen Universität Wien, beantwortet wurde.
Weiteres Symposium geplant
Eine weitere Thematik in diesem Zusammenhang war der sinnvolle Einsatz von Nutripharmaka und Nahrungsergänzungsmitteln. „Ein interdisziplinärer Erfahrungs- und Wissensaustausch ist in der Medizin essentiell um Patienten bestmöglich behandeln zu können. Veranstaltungen wie diese tragen daher zu einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung in unserem Haus bei“, freut sich Primar Sebastian Globits über das gelungene Symposium. Für nächstes Jahr ist bereits ein interdisziplinäres Symposium zum Thema Raucherentwöhnung geplant.


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