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Eröffnung: Mit "Herz.Quartier" hofft man auf qualifizierten Mitarbeiterzuwachs

Katharina Vogl, 15.10.2017 12:00

GROSS GERUNGS. 2,5 Millionen Euro wurden in das neue Mitarbeiterwohnhaus „Herz.Quartier“ gesteckt, welches am 13. Oktober nach knapp achtmonatiger Bauzeit eröffnet wurde. Damit hofft das Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs auch (zukünftigen) qualifizierten Mitarbeitern, die nicht unmittelbar aus der Region kommen, einen Anreiz bieten zu können.

  1 / 32   Das neue Mitarbeiter-Wohnhaus des Herz-Kreislauf-Zentrums wurde mit einem feierlichen Festakt eröffnet

„Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich stark verändert, es wird immer schwieriger, entsprechend qualifizierte Mitarbeiter zu finden“, spricht Geschäftsführer Fritz Weber eingangs die große Herausforderung in diesem Sektor an. So wurden in der Vergangenheit viele Überlegungen angestellt, auch um der qualifizierten Abwanderung entgegenzuwirken. Mit dem neuen Mitarbeiter-Wohnhaus habe man nun eine zusätzliche Motivation geschaffen, es ist nicht zuletzt ein Anreiz für all jene Mitarbeiter, die nicht unmittelbar aus der Region kommen. „Das ist eine richtige und wichtige Weichenstellung, damit es auch in den nächsten Jahren gut läuft“, ist Weber überzeugt.

Betriebsrat Thomas Prinz spricht ebenso von einem „Meilenstein“ in der Geschichte des Herz-Kreislauf-Zentrums. „Wir konnten bereits bei den letzten Bewerbungsgesprächen damit punkten“, so Prinz. Nicht zuletzt bereichere das Wohnhaus als gelungenes Projekt das Stadtbild von Groß Gerungs. Mit dem ehemaligen Feuerwehrhaus wurde ein idealer Standort gefunden. „Es ist etwa 700 Meter vom eigentlichen Arbeitsplatz entfernt, sodass ein gewisser Abstand zum Abschalten gewahrt und eine optimale Regeneration möglich ist, dennoch ist der Weg zu Fuß leicht zu bewältigen“, so Weber. Zudem habe man unweit davon eine gute Infrastruktur.

Spital, Feuerwehrhaus, Wohnhaus

Aus dem ehemaligen Spital wurde einst ein Feuerwehrhaus, jetzt hat der Vorzeigebetrieb eine attraktive betriebseigene Wohnmöglichkeit geschaffen, freut sich auch Bürgermeister Maximilian Igelsböck (VP), der übrigens in diesem abgerissenen Gebäude geboren ist, wie er verrät. Landesrat Stephan Pernkopf (VP) betont das wichtige Gut der Ausbildung, „es gibt nur eines was teurer ist – keine Bildung.“ Nur wer investiert, glaube auch an eine Zukunft, so Pernkopf weiter.

Investitionen von 2,5 Millionen

2.5 Millionen Euro wurde in das neueste Projekt des Herz-Kreislauf-Zentrums gesteckt. Auf 2000 Quadratmetern Wohnfläche finden sich neben 23 modernen und funktionell eingerichteten Wohneinheiten auch ein Freizeit.Raum, Kellerräume und ein Wasch.Raum. „Nur motivierte und gut erholte Mitarbeiter können unseren Gästen und Patienten täglich beste Betreuung mit Herz bieten“, ist Fritz Weber überzeugt.


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