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Leserartikel Online Redaktion, 14.11.2016 14:14

GROSS SIEGHARTS. Am Samstag, 19. November findet die Vernissage für die letzten Ausstellungen des Jahres 2016 in der Kunstfabrik statt.

Ona B. Foto: Marianne Greber und VBK Wien
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ONA B. zählt zu den wichtigsten Vertreterinnen feministischer  Kunst in Österreich. Die Farbe Rot ist ihr bevorzugtes Ausdrucksmittel. „Passenger“ ist der Titel ihrer Ausstellung in der Galerie der Kunstfabrik Groß Siegharts. 

Verena Weninger ist eine junge Künstlerin aus dem Waldviertel. Ihre Arbeiten sind geprägt von der Landschaft und der Natur der Region. Im Projektraum junge Kunst sind ihre Objekte und Collagen unter dem Titel  „Der grüne Faden“ zu sehen.

ONA  B.  hat  die  Sezession  in  Wien  zwar  auch  schon  einmal  in  Blau  getaucht  –  ihr eigentliches Arbeitsmedium ist jedoch die Farbe Rot. Warum Rot? „Rot steht für Energie, für den Fluss des Lebens“, erklärt ONA B., „alle wichtigen Dinge sind Rot. Das Blut, das Feuer,  die  Sonne.“  Mit  entsprechender  Strahlkraft  sind  die  Installationen,  Performances und  Musikkompositionen  von  ONA  B.  auch  in  Szene  gesetzt.  Dabei  beschreibt  sie  sich selbst vor allem als Malerin: „Ich sehe mich als Malerin, auch wenn ich singe, Objekte mache oder fotografiere.“ Im Zentrum ihrer Arbeiten steht die Künstlerin oft selbst. „Für mich ist zwischen Kunst und Leben kaum ein Unterschied“, erklärt ONA B. Sexualität und  Erotik, Träume  und  Freiheit,  Gleichberechtigung  und  Weiblichkeit  sind  die Themen, die sie beschäftigen und inspirieren. 

Im Projektraum junge Kunst präsentiert das Team der Kunstfabrik diesmal eine Ausnahme-Künstlerin aus dem Waldviertel: Verena Weninger ist gelernte Floristin, die daraufhin Landschaftskunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien studiert hat und seit letztem Jahr eine Ausbildung zur Rangerin im Nationalpark Thayatal absolviert. Diese Biografie spiegelt sich auch in Verena Weninger“s Arbeiten wieder: sie arbeitet mit Materialien aus der Natur und übersetzt ihre Ästhetik, Funktionalität und Sinnlichkeit in den Kontext der Kunst. Die dabei entstehenden Objekte und Collagen sind eine philosophische Annäherung an Naturräume, ein Versuch, den Begriff der „Wildnis“ zu fassen. Verena Weninger zeigt ein neues Bild von Landschaft und ihrer mannigfaltigen Bedeutung.

Vernissage:  19.  November  2016  um  19  Uhr  in  der  Kunstfabrik  Groß  Siegharts.  Danach können beide Ausstellungen noch bis 17. Dezember 2016, jeweils Mittwoch bis Sonntag,13 bis 18 Uhr besucht werden.


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