GROSS SIEGHARTS. Hans Widlroither hat ein neues Buch geschrieben. Es geht wieder um Heimatgeschichte der Bandlkramerstadt. Tips bat den Autor um ein kurzes Interview.

Tips:Was hat Sie motiviert, dieses neue Heimatbuch zu verfassen?
Hans Widlroither: Das große Interesse der Bevölkerung war für mich Anlass, vor zwei Jahren den ersten Band unter dem Titel „Groß-Siegharts - Wissenswertes aus drei Jahrhunderten“ in Buchform zu veröffentlichen. Nachdem ich über ausreichendes heimatgeschichtliches Material verfüge und von zahlreichen Mitbürgern immer wieder zur Auflage eines Fortsetzungsbandes ermutigt wurde, ist dieses neue Buch nunmehr das Ergebnis.
Tips:Welche Themen und Geschichten enthält das neue Buch?
Widlroither: Das neue Buch bringt Berufe und Gewerbe aus früherer Zeit in Erinnerung, wie etwa die des Schweinehändlers, der Wasenmeister, Schmiede und Störgeher, usw. In Groß Siegharts wurde weiters auch vor mehr als einhundert Jahren die kleinste Pistole der Welt erfunden, die bis heute hier noch erzeugt wird. Schilderungen von Naturereignissen und Aberglauben wie etwa die „Wilde Jagd“ finden darin ebenfalls ihren Platz. Der Besuch prominenter Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Musik, Bühne, Film und Sport wird ebenfalls dokumentiert. Es wird auch Bezug auf Ereignisse der Gegenwart, wie das alljährliche internationale Rollstuhltennisturnier sowie Konzerte von Chören aus aller Welt, eingegangen. Das Leben und Wirken prominenter Ehrenbürger wie Dr. Leopold Schönbauer, Dr. Karl Renner, Komm.Rat. Ing. Fritz Fuchs, etc. wird ebenfalls geschildert. Das neue Buch hat 312 Seiten und 100 Artikel.
Tips:Sind auch wieder interessante historische Fotos wie beim ersten Band enthalten?
Widlroither: Das neue Buch verfügt Großteils über zum Teil bisher nicht veröffentlichte historische Bilder (350 Fotos). Sie stammen hauptsächlich aus meinen Privatarchiv und wurden von mir in den vergangenen 40 Jahren angekauft. Weiters werden mir immer wieder alte Fotos von Privatpersonen aus Groß Siegharts übergeben. Die Gegenwartaufnahmen wurden mir hauptsächlich vom örtlichen Hobbyfotografen Franz Irschik zur Verfügung gestellt.


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