Waldviertler SPÖ-Parlamentarier verärgert über Kostenexplosion beim Radfahrpass
GROß SIEGHARTS. Ex-Bürgermeister und jetziger Abgeordneter zum Nationalrat (SPÖ) Maurice Androsch kritisiert gemeinsam mit seinem Kollegen Konrad Antoni (SPÖ) scharf die Verteuerung des Radfahrausweises für Schulkinder. Schuld daran sei die Krankenkassenreform und der daraus folgende Sparzwang bei der AUVA.

Text der PA des SPÖ-Parlamentsclubs:
Die AUVA kann aufgrund der von der ÖVP/FPÖ-Regierung angeordneten Kürzungen ab dem nächsten Jahr das Projekt „Sicherer Radfahrer“ nicht mehr finanziell unterstützen. Das geht aus einem Infoschreiben des Projektpartners ARBÖ an die Schulen hervor. „Das bedeutet, dass die Eltern von circa 2.400 Kindern in Niederösterreich künftig um 170 Prozent mehr pro Radfahrausweis zahlen müssen“, sehen die Waldviertler Abgeordneten Maurice Androsch und Konrad Antoni die ersten Auswirkungen der Kassenreform durch Schwarzblau auf Familien zukommen.
“Sind der Regierung die niederösterreichischen Kinder nicht einmal 42.000 Euro wert?“, fragen sich die Abgeordneten. “Nun werden Eltern zur Kasse gebeten und müssen künftig eine finanzielle Zusatzbelastung bestreiten, da der Radfahrausweis anstatt der bisherigen 10,30 Euro 28 Euro kosten wird. Das ist eine Preissteigerung um 170 Prozent!“, analysieren Androsch und Antoni. „ Die schwarz-blaue Regierung zeigt, wie „wichtig“ ihnen das Wohl unserer Kinder ist. Die ersten Kürzungspläne der Regierung treffen die Jüngsten“, sind die beiden Waldviertler Abgeordneten empört und fordern die Sicherstellung der finanziellen Mittel für das Projekt „Sicherer Radfahrer“.


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