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SPRÖGNITZ. Der 22 März ist der internationale Tag des Wassers – die wertvollste Ressource, die der Planet bietet und Grundlage des Lebens auf der Erde. Sonnentor nimmt den Aufruf der UN „Wherever you are and whatever you do on March 22, make it about water“ zum Anlass und gibt Einblick in seine „Wasserwirtschaft“.

  1 / 2   Unabhängige Wasserversorgung: Sonnentor hat einen eigenen Brunnen und ist damit unabhängig von der öffentlichen Wasserversorgung. Damit die Haustechnik geschont wird, wurden 30.000 Euro in eine eigene Wasseraufbereitungsanalage investiert. Im Bild: Betriebs-Meister René Dornhackl und Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann. Fotos: Sonnentor

„Als Unternehmen tragen wir Verantwortung. Nicht nur für unsere Mitarbeiter, Partner und die Produkte die wir verkaufen – sondern auch für die Umwelt. Nur wenn sie gesund ist, können wir qualitativ hochwertige Rohstoffe ernten und mit reinem Gewissen unseren Kunden anbieten“, erklärt Sonnentor Gründer Johannes Gutmann und ergänzt: „Es liegt uns daher viel daran, bewusst und sparsam mit allen Ressourcen umzugehen, die uns der Planet bietet. Dazu zählt natürlich auch das Wasser! Dies ist nicht zuletzt auch die unersetzliche Essenz für die Zubereitung unserer Bio-Tees. Im Jahr verbraucht Sonnentor rund 1400 Kubikmeter Wasser. Das ist im Vergleich zu anderen Lebensmittelherstellern sehr sparsam. Der Grund dafür ist, dass wir kein Wasser für den Produktionsprozess brauchen. Auch sonst achten wir darauf keinen Tropfen zu vergeuden.“

Wertvolles Regenwasser

Eine 8000 Liter Regenwasser-Zisterne sorgt seit 2011 dafür, dass kein wertvolles Trinkwasser für die Sanitäranlagen verschwendet wird. Überschüssiges Regenwasser wird auch zur Bewässerung der Grünanlagen rum um das Bio-Gasthaus Leibspeis“ verwendet. Und mit dem Trick einer Mischtemperatur für die Handwaschgelegenheiten wird weiteres Wasser eingespart, da man keines für die Aufwärmphase vergeuden muss.

Eigener Brunnen

„Da die Wasserversorgung bei Sonnentor durch die öffentlichen Anlagen auf Dauer nicht gewährleistet werden konnte, haben wir uns vor zwei Jahren dazu entschieden, auf unserem Grundstück nach einer unabhängigen Wasserquelle zu suchen und wir sind fündig geworden. Es wurde ein Brunnen mit 47 Meter Tiefe gebohrt. Hier entnehmen wir unser Trinkwasser“, so Gutmann.

Eigene Wasseraufbereitungsanlage

Die Bodenbeschaffenheit im Waldviertel sorgt für einen hohen Gehalt an Eisen und Mangan im Wasser. Damit die Haustechnik geschont wird, wurden 30.000 Euro in eine eigene Wasseraufbereitungsanlage investiert. Stündlich könnten so bis zu 3600 Liter Trinkwasser aufbereitet werden. Derzeit wird das Volumen zwar bei weitem nicht ausgeschöpft, aber so ist man langfristig für die Zukunft gewappnet.


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