Wallfahrt nach Maria Schnee begeisterte und berührte Gutauer Senioren
GUTAU. Die alljährliche Wallfahrt führte den Seniorenbund Gutau diesmal in einm Fußmarsch über Mairspindt (Windhaag) zur Wallfahrtskirche Maria Schnee am Heiligen Stein in Zettwing (CZ), wo gemeinsam ein Gottesdienst gefeiert wurde.

Zu Fuß marschierten die Teilnehmer aus Gutau über die Steinerne Brücke in Mairspindt (Windhaag) und auf dem wieder hergestellten Kreuzweg im stillen Gebet nach Zettwing.
120 Häuser in Zettwing abgerissen, nur die Kirche blieb stehen
Hubert Roiss führte die 60 Gutauer Senioren durch die Kirche Maria Schnee am Heiligen Stein und erklärte die Umstände der Zwangsaussiedelung Tausender Sudetendeutscher zu und nach Ende des zweiten Weltkrieges. Nur das Gotteshaus blieb vom Abbriss der einst 120 Häuser zählenden Ortschaft verschont.
Tränen bei den Wallfahrern
„Manchem Wallfahrer kamen die Tränen, als erklärt wurde, dass ihre Taufkirche als Viehstall verwendet und der Friedhof mit Baggern eingeebnet worden war“, schildert Maximilian Janko vom Seniorenbund Gutau berührende Momente.
„Bei unserer ersten Wallfahrt im Jänner 1990 wurde die Kirche noch als Hühnerstall verwendet. Heute erstrahlt sie wieder in würdiger Form“, sagt Janko.
Begeistert vom Green Belt Center
Vor der Wanderung nach Maria Schnee hatten die Gutauer übrigens das Green Belt Center in Windhaag besucht. „Wir waren begeistert von der sehr kompetenten und interessanten Führung und können einen Besuch im Green Belt Center sehr empfehlen“, war der Tenor der Besucher aus Gutau.


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