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GUTAU. Die reiche Tradition im Handwerk des Blaudrucks pflegt die Marktgemeinde bereits seit Jahren. Nun wird dieses Kulturerbe verstärkt durch die EU gefördert. Ein Teil der im Interreg-Programm Österrreich-Tschechische Republik genehmigten Fördermittel von elf Mio. Euro für Projekte in OÖ fließt nach Gutau.

Hauptinitiatoren des Blaudruck-Interreg-Projekts in Gutau (v. l.): Bgm. Josef LIndner, Janina Wegscheider, Martin Lasinger (beide Zeugfärberei Gutau) , Alfred Atteneder (Fäbermuseum)

Gefördert wird die grenzüberschreitende touristische Entwicklung des Kulturerbes Blaudruck. Partner sind dabei die Volkskultur NÖ, der Verband für südböhmische Volkskultur, Kreis Vysocina, und das Museum Vysocina in Trebic. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Erhaltung, die Präsentation und das Erlernen des Kultuerbes Blaudruck.

Ganzjährige Workshops für alle Altersstufen

Gutau, schon bisher in Sachen Blaudruck sehr aktiv, wird künftig ganzjährig Workshops für Interessierte jeden Alters anbieten. Dafür werden in der Alten Schule-Zeugfärberei Räume adaptiert und im denkmalgeschätzten Färbermuseum Räumlichkeiten barrierefrei und kindgerecht umgestaltet. Strategische Partner dabei sind das Forum Volkskultur OÖ und die Kunstuniversität Linz.“Es freut uns sehr, dass wir nach einer intensiven Vorbereitungszeit gemeinsam mit dem Regionalmanagement OÖ diesen Projektzuschlag bekommen haben“, sagt Bürgermeister Josef Lindner gemeinsam mit dem Leiter des Färbermuseums, Alfred Atteneder.

UNESCO-Liste winkt

„Und wenn alles wie geplant läuft, dürfen wir uns heuer noch über einen weiteren Meilenstein für den Blaudruck in Gutau freuen“, fügt Lindner hinzu. „Wir stehen nämlich in den Startlöchern, 2018 in die weltweite UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen zu werden.“


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