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GUTENBRUNN. Sie zählt zwar zu den kleinsten Gemeinden im Bezirk ist aber unfassbar reich an „gesunden“ Schätzen und hat eine spannende Historie vorzuweisen. So prägen eine Heilquelle, eine Marienerscheinung, abenteuerliche Investoren, frühindustrielle Entrepreneure oder auch Kaiser Franz I. die Geschichte Gutenbrunns.

  1 / 5   Den Atemwegen Gutes tun, kann man im Inhalatorium in Gutenbrunn, wo solehaltiges Wasser über frisches Tannengrün tropft.

„Willkommen im „Erholungsdorf Gutenbrunn“: „Wir haben uns auf den gesunden Tourismus spezialisiert, die großteils unberührte Natur, die gute Luft, die großzügige Bewaldung sowie die Tatsache, dass es nicht viel Verkehr und keine großen Industriegebiete gibt - all das macht Gutenbrunn zu einem Wohlfühlgebiet“, ist Bürgermeisterin Adelheid Ebner (SP) überzeugt.

Warum der Ort den Zusatz verdient, wird spätestens beim Halt am Holz-Pavillon, dem Inhalatorium (siehe großes Foto), klar. Dort rieselt salzhaltiges Wasser über Tannenreisig. Die dabei frei werdenden ätherischen Öle sorgen für ein angenehmes Raumklima, dass gerne mit „mittelmeer-ähnlicher“ Luft verglichen wird. Ab 1. Mai öffnet das Inhalatorium samt Kneippanlage und Empfindungspfad wieder seine Pforten.

Gerne wird Gutenbrunn auch als „das Skandinavien ums Eck“ betitelt - auch dafür hat Ebner eine Erklärung. „Die landschaftlichen Gegebenheiten hier werden vielfach mit jenen in Skandinavien verglichen, man fühlt sich bei einem Spaziergang schon oft in nordische Länder versetzt.“

Eldorado für Wintersportler

Damit einhergehend ist Gutenbrunn auch als „Eldorado“ für Wintersportler bekannt. Von dem bekannten weitläufigen Langlaufnetz abgesehen, verfügt Gutenbrunn über die einzige Biathlonanlage Niederösterreichs, Schneeschuhwandern, Eislaufen oder Eisstockschießen bieten weitere Möglichkeiten für die ganze Familie. Im Sommer ist der Aufenthalt am Edlesberger Teich für die Bürgermeisterin ein ganz besonders Kleinod. „Dort tanke ich sehr gerne Energie und Kraft“.

(Früh-)Industrielle Blütezeit

Abenteuerliche Investoren machten die Region rund um Gutenbrunn im späten 18. Jahrhundert zum größten Holzlieferanten Wiens, die schnell wachsende Großstadt wurde mit Brennholz aus dem Weinsbergerwald versorgt. Weiters waren berühmte Glasmacher, darunter Johann Joseph Mildner, hier angesiedelt. Gutenbrunn darf sich zudem als Wallfahrtsort bezeichnen, der vor allem wegen seiner Heilquelle gerne aufgesucht wird. Wegen des Eisengehalts der Quelle entwickelte sich der Ort zu einem viel besuchten „Gesundheitsbad“, zu dessen Gästen übrigens auch Kaiser Franz I. zählte.

Bürgermeisterin mit Leib und Seele

Auch wenn es oft eine Herausforderung bedeutet, die Infrastruktur in einer kleinen Gemeinde wie Gutenbrunn aufrechtzuerhalten, ist Adelheid Ebner seit 2000 Bürgermeisterin mit Leib und Seele. In der knapp 600-Seelen-Gemeinde kennt man die einzelnen Geschichten der Menschen. „Ich möchte eine vertrauensvolle Anlaufstelle sein für die Sorgen und Fragen der Bürger.“ Greifbar zu sein, das ist ihr wichtig. Denn: „In einer Gemeinde geht es nur miteinander und nicht gegeneinander. Das Wir ist die Verbindungstür zwischen dem Ich und Du.“

Fläche: 27,4 km2

Höhe: 858 m

Einwohner: 580

Bürgermeisterin:Adelheid Ebner (SPÖ)

Homepage: www.gutenbrunn.gv.at

Gemeindeamt:Tel.: 02874/6242, gemeinde@gutenbrunn.at

Veranstaltungstipps:

5. Mai 2018, 10 Uhr: Ehejubiläumsmesse in der Pfarrkirche

21. Mai 2018, 10 Uhr: Geburtstagsmesse in der Pfarrkirche

16. und 17. Juni 2018: Feuerwehrfest

1. Juli 2018: Marktfest mit Musik, Speis und Trank

Kommende Veranstaltungen im Truckerhaus:

Do., 19. April, 19.30 Uhr: Film „Ein Lied für Nour“

So., 22. April, 17 Uhr: „Klassik um 5“

So., 6. Mai, 14 Uhr: Eröffnung „Guckkastl“ schauen

Sa., 21. Juli, 16 Uhr: Prominent besetztes Platzkonzert zu einem Fußballspiel des ASV Gutenbrunn


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