Bäuerinnentag des Gebietes Haag
STADT HAAG. Beim Bäuerinnentag des Gebietes Haag freuten sich Gebietsbäuerin Sieglinde Land und ihr Team über mehr als 200 Besucherinnen. Auch zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik nahmen an der Veranstaltung teil. Im Zentrum des Bäuerinnentages stand Wertschätzung. Aber auch Problemfelder wie Konflikte innerhalb des Betriebes – etwa bei Hofübergaben – kamen bei der Veranstaltung zur Sprache.

STADT HAAG. Die Gebietsbäuerin Sieglinde Land freute sich mit ihrem Team mit über 200 Besucherinnen und Besuchern über ein volles Haus und eine große Zahl an Ehrengästen, unter ihnen auch Bauernbundpräsident Georg Strasser (ÖVP) und Landtagsabgeordneter Toni Kasser (ÖVP), sowie Vertreter der Bezirksbauernkammer, Raiffeisenbank, Lagerhaus, LFS Gießhübl, Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, die mit ihrer Anwesenheit auch den Bäuerinnen gegenüber eine hohe Wertschätzung zeigten. „Die Bäuerinnen sind der Rückhalt in Betrieb, Familie und Gesellschaft!“ betont Bauernbundpräsident Nationalrat Georg Strasser in seinen Grußworten.
Einzigartig und exklusiv umrahmte der Bäuerinnenchor unter der Leitung von Elisabeth Lehner die Veranstaltung.
Tipps für ein langes Leben gab die Vormittagsreferentin Alexandra Divinzenz in einem interaktiven Mitmach-Vortrag über gesunde Lebensweise mit der Lehre der Traditionell Chinesischen Medizin. Richtiges Atmen, singen, lachen, regelmäßiges, gesundes, regionales Essen, ausreichend Schlaf und Bewegung verhelfen nicht nur den alten Chinesen zu mehr Vitalität bis ins hohe Alter. Mit einigen wirkungsvollen Akkupressurpunkten und guten Kochbuchtipps gab es für jeden etwas zum sofortigen Umsetzen für Zuhause.
Der Nachmittag stand unter dem Thema „Orientierung in bewegten Zeiten – SILAFA (Sicherung landwirtschaftlicher Familienunternehmen)“. Dietmar Born aus Berlin stellte die Philosophie der Ganzheit von Geist-Seele-Körper vor. Mit deren Hintergrund startete er im Jahr 2005 die Ausbildung SILAFA für landwirtschaftliche Familien mit dem Ziel, sie zu mehr Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit zu begleiten.
Betriebsgröße und Besitz sorgen nicht alleine für die größten Probleme in den Bauernfamilien. Konflikte innerhalb des Betriebes - Stichwort Partnerschaft, Generationen und Hofübergaben - sind oft aufgrund menschlicher Komponenten begründet.
Selbst gesund und heil zu sein, eine gute Partnerschaft mit gemeinsamen Werten, Zielen, Wunschbildern und Aufgaben, die zu seinen Gaben passen sind wesentlich für mehr Heil und Erfolg. Beachtung des Nutzens Dritter, Sinn im Tun und Wertschätzung zwischen den Generationen seien dabei auch Voraussetzung für ein harmonisches Arbeiten und Leben auf einem Hof.
Dies bestätigten Karin und Raimund Metz aus Haag und ergänzten mit ihren praktischen Erfahrungen, wie sie seit ihrer SILAFA-Ausbildung ihr Bewusstsein verändert haben und ihren Betrieb mit noch mehr Freude, Begeisterung und Erfolg führen.


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