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STADT HAAG. Die Brunnen, die ein Freundeskreis rund um Hans Berger und Alois Wieser ermöglicht haben, sind schon in Betrieb.

Fotos: Wieser
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STADT HAAG. Im Zuge einer Reise mit dem Haager Kaplan Marius Oligbo in dessen Heimatort Insunjaba gewannen Hans Berger und Alois Wieser Einblicke in das Leben in Nigeria und beschlossen, einen Dorfbrunnen zu errichten. Wieser: „Das größte Problem ist die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser: Wasser muss aus einer Entfernung bis zu 20 Kilometer herbei geholt werden. Vorhandenes und verschmutztes Wasser ist in Nigeria bereits zur tödlichen Gefahr für Kinder geworden.“

Spendenaktion gestartet

Wieder zurück in Österreich begannen Wieser und Berger Spenden für das Projekt zu sammeln. Ein geplanter Bildervortrag im Pfarrsaal war nicht möglich und so wurde dieser dann bei der Feuerwehr Haindorf veranstaltet. Zirka 140 Personen waren anwesend und eine große Summe wurde gespendet. Weiters wurden zahlreiche Bilderwände in auswärtigen Pfarren präsentiert, wo sie guten Anklang gefunden haben. Unterstützt haben das Projekt zahlreiche Firmen sowie viele anonyme Privatspender und auch die Theatergruppe Haag half tatkräftig mit.

Zwei Brunnenanlagen errichtet

Zwei Brunnenanlagen – eine im Heimatort vom Kaplan Marius Oligbo mit 10.000 Litern und die zweite in der Nähe von Lagos mit rund 6.500 Litern – konnten mit einer Summe von 30.000 Euro errichtet werden. Für beide Brunnenanlagen gibt es verantwortliche Personen, die für Ordnung und Sauberkeit sorgen und mit denen die Haager in Verbindung sind, damit ihre Dorfbewohner kostenloses Trinkwasser holen können.In einem Vortrag im Feuerwehrhaus werden Hans Berger und Alois Wieser von ihrem erfolgreichen Projekt berichten.

Bericht über das Brunnenprojekt

Sonntag, 1. Dezember, 19 Uhr

Feuerwehrhaus Haindorf


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