Plogging in Stadt Haag
STADT HAAG. Mit „Plogging“ - einer Mischung aus „plocka - aufheben“ und „jogging“ wird in Haag der Müll entfernt, den Rüpel aus dem Auto werfen.

STADT HAAG. Die Umweltgemeinderätin Stefanie Reisenzahn Liste Für Haag) und Martin Huber, der Obmann vom Infrastrukturausschuss, haben die Haager Bevölkerung zu einer sechstägigen Plogging-Aktion gerufen.
„Plogging“ setzt sich aus den Wörtern „plocka“ (schwedisch für aufheben) und „Jogging“ zusammen, man soll also beim Laufen einen Müllsack mitnehmen und Dosen, Plastikflaschen oder Zigarettenpackungen vom Straßenrand aufsammeln. Insgesamt sind dem Aufruf der Bürgerliste Für Haag fast 50 Haagerinnen und Haager, von Kindern bis zu Pensionisten, gefolgt und haben dabei neben einigen Parkplätzen mehr als 160 Straßenkilometern bis an die Gemeindegrenzen gesäubert.
„Einige haben einen richtigen Ehrgeiz fürs Ploggen entwickelt und sind öfter als einmal unterwegs gewesen. Das schöne Wetter hat mitgespielt, das werden wir nächstes Jahr sicher wiederholen.“, so die sportliche Umweltgemeinderätin Reisenzahn.
Bei der Plogging-Aktion wurden natürlich die geltenden Sicherheitskriterien eingehalten, und weil es nicht möglich war, einen gemeinsamen Abschluss zu begeben, bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Haag-Gutschein als Dankeschön für ihren Einsatz für eine saubere Umwelt. „Für uns war der Corona-Virus kein Grund, die Säuberungsaktion im Frühjahr einfach ausfallen zu lassen. Leider wird auch in Haag von den Autofahrern so viel Müll einfach weggeschmissen. Das ist nicht nur hässlich und umweltschädlich, das ist auch gefährlich. Wenn etwa Aludosen beim Mähen zerfetzt werden und spitze Metallteile in der Wiese und schließlich im Viehfutter landen“, so Martin Huber, der seine gute Form fürs Ploggen nutzte.
Reisenzahn: „Auch wenn's leider nicht für sehr lange halten wird, in nächster Zeit werden die Lauf- und Radsportler in Haag saubere Straßen vorfinden.“


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