Die härtesten Feuerwehrmänner kommen aus Hagenberg
HAGENBERG. Nach den tollen Erfolgen bei den Bewerben in Nürnberg könnte man meinen, die Männer vom Firefighter Team Hagenberg könnten jetzt eine Erholungsphase gebrauchen. Doch nur eine Woche später stand der Bewerb um den „Thoughest Firefighter Austria“ in Siegendorf (Burgenland) am Programm. Mit dem Staats- und Vizestaatsmeistertitel haben sie erneut bewiesen, dass sie die härtesten Feuerwehrmänner Österreichs sind!

Prächtiger Sonnenschein und frühsommerliche Temperaturen lieferten perfekte Bedingungen für die 64 angetreten Feuerwehrmänner aus ganz Europa. Für Martin Remplbauer lief es abermals fast perfekt: Bestzeit an Station eins und zwei, doch zum Schluss hin machten sich dann doch die Strapazen des vergangenen Bewerbs bemerkbar. Mit einer Zeit von 6:04 Minuten und einem Rückstand von 22 Sekunden auf den überragenden Sieger Moles Petr aus Tschechien erreichte er Gesamtrang zwei und den Sieg in seiner Altersklasse. Manuel Stütz konnte ebenfalls seine Stärke zeigen und platzierte sich auf Gesamtrang fünf; Rang drei in seiner Altersklasse. Auch Thomas Kiesenhofer konnte mit dem dritten Rang in seiner Altersklasse eine Trophäe mit nach Hagenberg nehmen. Gabriel Kaar musste nach der dritten Station aus gesundheitlichen Gründen den Bewerb leider abbrechen.
Staatsmeister Herbert Krenn abgelöst
Der amtierende Staatsmeister Herbert Krenn, der in den vergangenen Jahren mehrmals den Titel holte, war dieses Jahr nicht am Start. Der Staatsmeistertitel wanderte von der Steiermark nach Oberösterreich! Auch im Teambewerb standen die Hagenberger am Start: Hier konnten sie sich hinter dem Team aus Tschechien und Team Austria 2 auf Rang drei platzieren.
Firefighter Team Hagenberg ist hungrig auf mehr
„Ich bin überglücklich, nun offiziell stärkster Feuerwehrmann Österreichs zu sein! Es war wieder ein brutal schwerer Bewerb, der mich zum Schluss schon an mein Leistungslimit brachte. Total stolz bin ich ebenso auf meine Teamkollegen, besonders Manuel, der den Vizestaatsmeistertitel erringen konnte. Die Kameradschaft im Team spornt uns alle an und zeigt, wie gut unser Training funktioniert. Das Firefighter Team ist motiviert für mehr“, erzählte Martin Remplbauer nach der Siegerehrung. Zurücklehen kann er sich jedoch (noch) nicht: Bereits am Mittwoch, dem 25.Mai bestreitet er in Rodgau (D) den nächsten Bewerb.
Unterstützung aus der Heimat
Einen großen Anteil am Erfolg haben sicherlich auch die zahlreichen Fans, die mit ins Burgenland gereist waren, um ihre Männer vom FTH anzufeuern. Herzliche Gratulation an dieser Stelle auch an Christan Hochreiner, der in Nürnberg gemeinsam mit den Hagenbergern den Teambewerb bestritten hatte, zu seinem dritten Rang in der Österreich-Wertung.


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