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Neuer Besucherrekord bei der „Langen Nacht der Forschung“ – fast 56.000 Besucher in Oberösterreich

Regina Wiesinger, 17.04.2018 14:16

HAGENBERG/OÖ. Zum 8. Mal ging die Lange Nacht der Forschung nunmehr bereits in Oberösterreich über die Bühne. Und sie erwies sich einmal mehr als Publikumsmagnet: „Es konnte ein neuer Besucherrekord verzeichnet werden“, sagt Forschungs- und Wirtschaftsreferent LH-Stellvertreter Michael Strugl erfreut. Strugl hat im Rahmend der Langen Nacht der Forschung Forschungsstationen im Schloss Starhemberg, an der Johannes Kepler Universität Linz und auch im Softwarepark Hagenberg besucht.

  1 / 2   Großes Interesse auch bei den jüngeren Besuchen fanden die Forschungsstationen im Softwarepark Hagenberg. Fotos: Land OÖ/Liedl

„Rund 2000 Forscher aus ganz Oberösterreich haben viel Energie investiert, um ihre komplexen Themen verständlich aufzubereiten und spannend zu präsentieren. Dieses Engagement trägt wesentlich dazu bei, den potenziellen Forschungs-Nachwuchs zu erreichen und für neue Technologien zu begeistern. Das Team der Upper Austrian Research GmbH hat mit seiner professionellen Koordination einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Langen Nacht der Forschung 2018 beigetragen“, bedankte sich LH-Stv. Strugl bei allen beteiligten Akteuren.

Digitalisierung im Alltag

Die Lange Nacht der Forschung machte insbesondere auch deutlich, dass die Digitalisierung nicht nur in der Industrie angekommen ist, sondern immer mehr in unseren Alltag eindringt und diesen erleichtert. Umso größer war das Interesse der Menschen, sich an diesem Abend mit solchen Zukunftsthemen zu befassen und sich mit den Forschern intensiv auszutauschen.

Softwarepark als Hotspot

Als Hotspots bei der Langen Nacht der Forschung konnten die Johannes Kepler Universität (JKU) und die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) einen enormen Besucheransturm verzeichnen:“Es war eine Nacht der Begegnungen, bei der die gesamte Bandbreite der umfangreichen Leistungen unserer Forscher vor den Vorhang geholt wurde“, berichtete JKU-Rektor Meinhard Lukas. „Jung und Alt lernten unsere Universität und ihre Forschungsgebiete kennen, konnten experimentieren und sich so vom Erfindergeist anstecken lassen.“

Interaktive Spiele, fühlende Prothesen und mehr

„Als Österreichs forschungsstärkste Fachhochschule war die FH Oberösterreich mit mehr als 40 Stationen an den Standorten in Linz, Steyr und Wels sowie im Softwarepark Hagenberg bei der Langen Nacht der Forschung mit dabei. Die Besucher konnten spannende Projekte wie interaktive Games, fühlende Prothesen, Augmented-Reality-Brillen oder intelligente Roboter bestaunen und selbst ausprobieren“, fasste Dr. Gerald Reisinger, Geschäftsführer der FH OÖ, das abwechslungsreiche Programm zusammen.

Zufrieden über Besucherzahl

„Als Forschungsleitgesellschaft und Koordinator der Langen Nacht der Forschung in Oberösterreich freuen wir uns für alle Aussteller über die wieder stark angestiegene Besucheranzahl und die große Neugierde des Publikums. Damit standen Oberösterreichs Forscher im Rampenlicht der Aufmerksamkeit. Auch an den Forschungsstationen des UAR Innovation Network war das Interesse der Besucher enorm“, unterstrich auch Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH.


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