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HAIBACH. Unter dem Motto „Geht es den Bienen gut, dann geht es auch der Landwirtschaft gut“ unterstützten und organisierten die Haibacher Bauern in diesem Jahr erneut die Kampagne „Blühstreifenaktion – mach mit“.

Ortsbauernschaft, Bauernbund und Grundbesitzer trafen sich zum Lokalaugenschein. Foto: J.Reingruber
Ortsbauernschaft, Bauernbund und Grundbesitzer trafen sich zum Lokalaugenschein. Foto: J.Reingruber

Insgesamt 5.000 Quadratmeter haben einige der Landwirte dabei angelegt. Aber nicht nur das: bereits das belassen der Randstreifen zwischen den Schlägen wurden zugute der Aktion gemacht. Der Grund:Blühstreifen sorgen nicht nur für eine blühende Landschaft, sie sichern auch das Überleben der Wild- und Honigbienen sowie von blütenbestäubenden Insekten. Gerade für die Bienen ist die ausreichende Nahrung im Hoch- und Spätsommer wichtig, da in dieser Zeit ihr Nachwuchs für den Winter heranwächst. Hinzu kommt, dass es auch für den Winter essentiell ist, dass die Winterbienen vital sind, um den Stock über den Winter zu bringen.

„Wenn man die Blühstreifen beobachtet, sieht man, wie viele Wild- und Honigbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen sich auf den Blüten erfreuen“, so Andrea und Walter Gangl aus der Ortschaft Wirth  bei einem gemeinsamen Lokalaugenschein von Bauernvertretung und Grundbesitzern.

Auch die Bevölkerung kann helfen

Ortsbauernobmann Johann Stadler (ebenfalls Ortschaft Wirth) ergänzt: „Wir Landwirte sind uns unserer Verantwortung bewusst. Aber auch die Bevölkerung kann einen Beitrag leisten, dass zum Beispiel Gärten nicht mit nicht-blühenden Sträuchern bepflanzt werden, der Verzicht auf Mähroboter und Rückzugsbereiche im Garten schaffen beziehungsweise das Anlegen einer kleinen „Wildnis“ fördern.


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