Vier Gemeinden kooperieren seit zehn Jahren bei Dienstleistungszentrum
HANDENBERG. Vor zehn Jahren erfolgte der Spatenstich für das gemeinsame Dienstleistungszentrum Adenberg, bei dem sich die Gemeinden Handenberg, Schwand, Gilgenberg und St. Georgen zusammenschlossen und seither eine gelungene Gemeindekooperation betreiben.

Bei einer Pressekonferenz präsentierte Landesrat Max Hiegelsberger zusammen mit Handenbergs Bürgermeister Gottfried Alois Neumaier sowie Bauhofleiter Josef Thurner das gelungene Ergebnis des gemeindeübergreifenden Dienstleistungszentrums (DLZ) Adenberg in der Gemeinde Handenberg, das vor rund zehn Jahren ins Leben gerufen wurde. Es zeigt eindeutig: Interkommunale Arbeit kann sehr gut funktionieren. Handenberg betreibt hier zusammen mit den Gemeinden Schwand, Gilgenberg und St. Georgen einen gemeinsamen Bauhof. 2010 nahm das DLZ, in dem sechs Mitarbeiter beschäftigt sind, den Betrieb auf. Die Baukosten, die sich die vier Gemeinden teilten, betrugen rund 2,2 Millionen Euro. „Das Dienstleistungszentrum Adenberg hat nach neun Jahren des Bestehens seine hohe Funktionalität bewiesen. Während zu Beginn eines derartigen Projektes natürlich auch immer Fragen und Zweifel vorherrschen, zeigt gerade das DLZ Adenberg eindrucksvoll, dass interkommunale Zusammenarbeit sehr wohl zum Vorteil aller Beteiligten gestaltet werden kann“, zeigte sich Landesrat Hiegelsberger erfreut über das Vorzeigeprojekt im Innviertel.
Kooperation bringt viele Vorteile
Während die Gemeindebürger von der Umstellung wenig bemerkt haben, bietet das Dienstleistungszentrum den beteiligten Gemeindeverwaltungen viele Vorteile. Im Land Oberösterreich gibt es alleine im Bereich Bauhof aktuell bereits acht derartige Gemeindekooperationen.


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