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HAUGSCHLAG. Anfang der Woche dürfte im Rottal bei Haugschlag ein Wilderer sein Unwesen getrieben haben. Jäger entdeckten die Spuren des Geschehens in der Nähe einer Kirrung (Platz für Lockfütterung) und informierten die Polizei.

Am Dienstag 6. Februar zeigte ein Jagdausübungsberechtigter an, dass im Wald in Lerchenfeld bei Rottal, bei einer Wildschweinkirrung ein Wildschwein durch einen Wilderer mittels Schusswaffe erlegt und abtransportiert worden sein dürfte.

Eine bereits durchgeführte Nachsuche am 5. Februar mittels Hund und weiteren Jägern verlief negativ. Da keine Blutspuren (Schweiß) zur Kirrung und von der Kirrung wegführten, kann angenommen werden, dass das Tier, vermutlich ein junges Wildschwein, vom Täter dort erlegt und anschließend abtransportiert wurde.

Am Tatort wurden Blutspritzer (Schweiß) und Fellreste (Wolle) vorgefunden. Auf Grund der Spurenlage vom Kugelriss kann angenommen werden, dass der Schuss wahrscheinlich nicht von dem dort befindlichen Hochstand abgegeben wurde, sondern vom angrenzenden Forstweg aus.


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