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HELLMONSÖDT. Anfang Mai wurde in Hellmonsödt mit dem Bau des neuen Kinderbetreuungsgebäudes begonnen. Jetzt hat Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander die Baustelle besucht.

(V.l.) Vizebürgermeisterin Caroline Priller aus Sonnberg, Bürgermeister Jürgen Wiederstein aus Hellmonsödt, Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und Vizebürgermeisterin Claudia Hammer aus Hellmonsödt. (Foto: Marktgemeinde Hellmonsödt)

Trotz Corona-Krise wurden die Arbeiten an dem gemeindeübergreifenden Neubau nach einer kurzen Verzögerung aufgenommen. Denn der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen ist sowohl in Hellmonsödt als auch in der Nachbarsgemeinde Sonnberg ständig am Wachsen. Bereits jetzt könne dieser nicht mehr vollständig abgedeckt werden.

Fertigstellung bereits im Herbst 2021

Aktuell liege man mit dem Projekt, bei dem Ökologie und Umweltschutz eine hohe Priorität haben, sehr gut im Zeitplan, heißt es von der Marktgemeinde. Bereits im Herbst 2021 soll das Kindergartenjahr - wie geplant - in dem neuen Gebäude beginnen. Insgesamt sechs Kindergarten- und zwei Krabbelstubengruppen sollen dann in dem Gebäude untergebracht werden. Das Haus soll alle Ansprüche an eine moderne Kinderbetreuung erfüllen. Es befindet sich außerdem in unmittelbarer Nähe zu den Schulen, wodurch Synergien genutzt werden sollen - etwa die unkomplizierte Versorgung der Kleinsten mit Essen aus der Schulküche.

Die Wärmeversorgung in dem Gebäude wird mittels Tiefenbohrung erfolgen. Desweiteren wurde bewusst auf die eigentlich günstigeren Luft-Wärme-Tauscher oder Erdgas verzichtet. Der Massivbau besteht aus 38 Zentimeter Ziegelmauerwerk, bei der Außenisolierung wird auf Styropor verzichtet. Stattdessen wird regional gewachsener Hanf verwendet, der in Österreich zu Hanf-Putzträgerplatten verarbeitet wird. Bei Letzterem handelt es sich um ein System, dass vom Lebensministerium 2013 mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet wurde.

Umweltschutz ist auch das zentrale Thema bei der Verwedung der 15 kwP Photovoltaik, die auf dem Dach des Gebäudes angebracht werdensoll. Die Konzeption der Anlage wurde dabei in Kooperation mit der Energie-Region Sterngartl Gusental ausgearbeitet. Die Elemente der Anlage kommen aus Österreich. „Alle diese Prioritäten machen den Neubau teurer. Aber das ist unser Beitrag als Bauherr zum Umweltschutz“, so die Bürgermeister Leopold Eder aus Sonnberg und Jürgen Wiederstein aus Hellmonsödt.

Hoher Besuch

Ende Juli machte sich schließlich auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander ein Bild von der Baustelle. Diese zeigte sich vor allem darüber erfreut, dass bei der Errichtung großer Wert auf eine ökologische Bauweise gelegt wird.


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