Aktion der Grünen Niederösterreich in Sachen öffentlicher Verkehr in Herzogenburg
HERZOGENBURG. In Niederösterreich soll laut Entwurf des ÖBB-Rahmenplans in den kommenden sechs Jahren der Rotstift mit 266 Millionen Euro angesetzt werden. Die Grünen Niederösterreich bezeichnen dies bei einer Presseaktion am Bahnhof Herzogenburg als „Sparstift der Bundesregierung“ und als „falsches verkehrs- und umweltpolitisches Signal“.

Als Beispiel nannte Klubobfrau Helga Krismer die Verschiebung der Bahnmodernisierung und Elektrifizierung der Bahnstrecke Herzogenburg – Krems. „Seit Jahren wird den Pendlern auf der Strecke St. Pölten-Krems der Ausbau der Bahn versprochen, nun wird über eine Verschiebung oder sogar im schlimmsten Fall eine totale Streichung durch die Bundesregierung diskutiert. Bahnlinien sind das Rückgrat der Regionen und müssen attraktiv und modern sein, denn sie bringen einen Entwicklungsschub für das Umland. Daher fordere ich den sofortigen Ausbau und die Elektrifizierung dieser Bahnstrecke, alles andere ist ein Schildbürgerstreich“, so die Klubobfrau anlässlich der Presseaktion am Bahnhofsgelände.
„Öffi“-Verbindung für Bewerbung der Kulturhauptstadt „unabdingbar“
Die Grünen Niederösterreich sehen es für die Bewerbung der Kulturhauptstadt St. Pölten 2024 unabdingbar, dass es eine moderne „Öffi“-Verbindung in die Kulturstadt Krems geben muss. „In Zeiten der Klimakrise ist es höchste Eisenbahn, in den öffentlichen Verkehr zu investieren. Landeshauptfrau Mikl-Leitner spricht in Sonntagsreden gerne von der Bahn und sieht tatenlos zu, wie ihre schwarz-blaue Bundesregierung Niederösterreich bei wichtigen Projekten aufs Abstellgleis stellt „, so Krismer abschließend.


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