Hirschbach hat die vierthöchste Rückkehrerquote in Oberösterreich
HIRSCHBACH. Die Gemeinde Hirschbach ist bei jungen Familien sehr beliebt. Für die vielen Rückkehrer werden auch aktuell Baugründe gesucht. Im Sommer wird die Volksschule saniert und der Gehweg in Thierberg wird fertiggestellt.

„Wir haben in der Gemeinde die vierthöchste Rückkehrerquote in ganz Oberösterreich“, sagt Bürgermeister Wolfgang Schartmüller. Baugründe sind in der Gemeinde also sehr gefragt. „Junge Leute ziehen wegen der Ausbildung oder dem Job weg. Wenn es dann an die Familiengründung geht, kommen viele wieder gerne zurück.“ Daher ist die Gemeinde aktiv in Verhandlungen für neue Baugründe in einem Dorf außerhalb der Ortschaft. Auch Wohnungen und Doppelhäuser stehen am Plan. „Nicht jeder will ein eigenes Haus. Aber wir müssen erst das Echo abschätzen“, erklärt Schartmüller.
Neue Heizung für Schule
Ein großes Projekt der Gemeinde wird bereits im Sommer umgesetzt. Die Volksschule, die aus dem Jahr 1975 ist, wird gedämmt und die Heizung von Öl auf Hackschnitzel umgestellt. „Das Brennmaterial kommt dann aus der Region und durch die Dämmung wird der Energieaufwand geringer sein“, sagt der Bürgermeister. Auch das Innenleben des Turnsaales wird erneuert. Im Gebäude der Volksschule befindet sich auch der Kindergarten mit zwei Gruppen. „In naher Zukunft müssen wir eine dritte Gruppe ins Auge fassen. Mit dem Zuzug kommen erfreulicherweise auch mehr Kinder.“
Gehweg für gefährlichen Straßenabschnitt
Auch der lange gewünschte Gehweg in Thierberg entlang der B38 wird aktuell gebaut und soll im Sommer fertig sein. „Auf der langen Geraden sind die Autos mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und es gibt viele Überholmanöver. Das kann für die Fußgeher, unter denen viele Kinder sind, gefährlich werden.“ Nach der Fertigstellung führt der Gehweg bis zur Bushaltestelle. Eine erfreuliche Nachricht gibt es auch für die Feuerwehr. Sie erhält ein neues Rüstlöschfahrzeug. Das alte FF-Fahrzeug ist bereits mehr als 30 Jahre alt. „Für den Erwerb des Fahrzeuges haben sich auch die Hirschbacher Gemeindebürger stark eingesetzt. Es gab eine große Spendenbereitschaft in der Gemeinde.“
Betriebe siedeln sich an
Auf dem Inkoba-Baugebiet in der Nähe des Flugplatzes siedeln sich fleißig Firmen an. Neben den vier bereits bestehenden Unternehmen baut aktuell die Firma Mare GmbH. Mit zwei weiteren Betrieben gibt es bereits Vorverträge. „Der S10-Anschluss hilft uns enorm. Wir haben nun eine gute Anbindung und sind somit für Betriebe interessanter.“


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