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Leserartikel Online Redaktion, 17.11.2016 08:08

HIRSCHBACH. Seit Jahren lichtet der Amateurfotograf Peter Koppensteiner Künstler bei Auftritten ab. Ob Musiker oder Kabarettisten, er hat ein wunderbares Gefühl und ein noch besseres Auge dafür. Tips hat sich mit ihm über seine fotografische Leidenschaft unterhalten.
von ERICH SCHACHERL

Fotos: Peter Koppensteiner
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Mitte Oktober stellte Peter Koppensteiner zum ersten Mal einige seiner Fotografien im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung mit anderen Fotografen und Malern in der Galerie der Kleinkunstbühne in Hirschbach aus. Bekannt sind Bilder von ihm schon viel länger, speziell Aufnahmen von Musikern, denn seit vielen Jahren fotografiert er bei Konzerten, die von der Kulturwerkstatt organisiert wurden.

Zum Kulturverein ist Peter durch einen Gig der „Austria Blues Unit“ vor etlichen Jahren gekommen. „Die haben bei uns in Hirschbach gespielt, ich habe fotografiert, die Bilder haben den anderen gefallen und so kümmere ich mich seither um die fotografischen Belange des Kulturvereins. Ich bin gewissermaßen der Haus- und Hoffotograf des Kulturvereins“, sagt er freudig. Und erzählt gleich weiter, wie sehr er gerade das Fotografieren bei Konzerten schätzt.

Leidenschaft

„Das Interesse und die Freude daran sind über die Jahre stärker geworden. Ich glaube, mittlerweile bringe ich in meinen Fotos ganz gut rüber, welche Leidenschaft in Musikern steckt, wenn sie live spielen. Das ist bei Konzerten ja auch das Wichtigste“. Zu sehen sind viele dieser Bilder auf der Website der Kulturwerkstatt und ja, da sind viele gute und einige ganz ausgezeichnete Aufnahmen dabei. Peter erklärt: „Die Kunst dabei ist ja, auf den richtigen Augenblick warten zu können und ihn dann auch noch einzufangen. Mit einer bestimmten Kameraeinstellung warte ich oft einige Minuten bis ich den Auslöser betätige. So kriege ich die Bilder, wie ich sie will. Ich hab ein Foto schon vorher im Kopf, dann warte ich auf den Augenblick, bis es soweit ist“.

Immer schon Musik

Peter erinnert sich noch gut an sein erstes Konzert, bei dem er fotografiert hat. „Das war in Zwettl. Früher hat es da immer ein Schulschlusskonzert gegeben. Damals waren Rainhard Fendrich und Stefanie Werger auf der Bühne und ich habe meine ersten Konzertfotos gemacht“. Neben der Fotografie ist Musik seine große Leidenschaft, seit seiner Jugend begleitet sie ihn, auch wenn er niemals ein Instrument oder Singen gelernt hat. „Ich bin ein leidenschaftlicher Musikhörer“, sagt Peter. Wenn er bei Konzerten fotografiert, dann verbindet er sozusagen seine beiden Hobbys. „Das macht mir richtig Spaß. Ich höre gute Musik und mache Fotos. Wenn ich gute Musik höre, spiegelt sich das auch in den Fotos wieder, gute Musik inspiriert mich zu guten Bildern“.

Baby am Anfang

Seit zwei Jahren ist Peter in Pension, er hat mehr Zeit als früher und fotografiert nun auch mehr. Seine ersten Fotos machte er im Jahr 1981 nach der Geburt seines Sohnes. Er erinnert sich: „Die ersten Fotos waren eine Katastrophe. Also habe ich begonnen, mich mehr mit Fotografie auseinanderzusetzen. Ich hab` mir Fachzeitschriften gekauft, viel gelesen und probiert, eine bessere Ausrüstung gekauft, ja und so bin ich mehr und mehr in die Thematik reingewachsen“. Auf die Babyfotos folgten erste Landschaftsaufnahmen von der Gegend rund um seinen Heimatort Hirschbach, wo er geboren wurde und noch immer lebt. Für einige Jahre ließ er das Hobby dann ganz sein, bis mit dem Aufkommen der Digitalfotografie sein Interesse erneut wuchs und er sich seine erste digitale Fotoausrüstung zulegte. Jahrelang fotografierte er dann hauptsächlich bei Konzerten und draußen in der Natur und lernte dabei ständig dazu. Neuerdings begeistert er sich auch für Makro-Fotografie, der eigene Naturgarten ist der perfekte Platz dafür.

Veranstaltungsfotos und ein Querschnitt der Arbeiten von Peter Koppensteiner sind auf der Website www.kultur-hirschbach.com beziehungsweise auch auf seiner Facebookseite „koppics photography“ oder auf „Flickr“ zu sehen.


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