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HIRSCHBACH. Steinreich im wahrsten Wortsinn ist das Mühlviertel seit jeher. In der Kräutergemeinde Hirschbach hat man daraus eine Tugend gemacht. Der Steinbloß-Mauer-Weg wird heuer bereits zehn Jahre alt und hat nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Neuerdings ist dem Wanderweg sogar ein Film gewidmet, der auf Youtube abrufbar ist.

Die Rundwanderung lässt sich gut mit einem Besuch im Museum kombinieren.
  1 / 2   Die Rundwanderung lässt sich gut mit einem Besuch im Museum kombinieren.

Entlang des 12,5 Kilometer langen Wanderweges stehen 24 Höfe und Nebengebäude, allesamt in der schönen Steinbloß-Optik errichtet. Diese Höfe, errichtet mit sogenannten Findlingen oder aus Steinbruch-Granit, gelten als urtypisches Merkmal für das Mühlviertel. Dabei entstand dieses eigentlich aus einer Not: Da Kalk rar und teuer war, begnügte man sich mit dem Verputzen der Zwischenräume zwischen den Steinen.

Paradebeispiel Edlmühle

Ein Paradebeispiel für einen Steinbloßhof ist die frühere Edlmühle, in der sich das heutige Bauernmöbelmuseum Hirschbach befindet. Ganz in dessen Nähe, am Zülowplatz, beginnt und endet der Steinbloß-Mauer-Weg. Josef Plöchl, einer der Mitinitiatoren, ist auf den lohnenswerten Rundweg besonders stolz: „Einige Bauern haben aus Anlass der Wegerrichtung sogar ihre Steinbloßhöfe saniert!“ Einen perfekten Eindruck von der Verwendung des Mühlviertler Granits als Material für den Bau und zur Landschaftsgestaltung gibt der Film, der auf Youtube unter dem Stichwort Steinbloß-Mauer-Weg abrufbar ist.

Kraftplätze

Neben Häusern und Höfen streift der Wanderweg auch mit Steinen gestaltete Andachtsplätze und Kraftplätze. Auch die Verwendung des Granits in der modernen Architektur wird sichtbar.


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