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HOCHBURG-ACH. Die Franz Xaver Gruber Gemeinschaft blickte bei ihrer Jahresrückblick-Feier auf ein sehr arbeitsintensives, aber gleichzeitig erfolgreiches Jubiläumsjahr zu „200 Jahre Stille Nacht“ zurück. Obmann Gerhard Haring spricht von rund 5.000 Besuchern 2018.

Obmann Gerhard Haring Foto: Privat
Obmann Gerhard Haring Foto: Privat

Die Franz Xaver Gruber Gemeinschaft aus Hochburg-Ach, die das Andenken an den Komponisten seit 15 Jahren in Ehren hält, blickte auf ein sehr intensives, aber gleichzeitig auch sehr erfolgreiches Jubiläumsjahr 2018 zurück. 200 Jahre wurde das weltweit bekannte Weihnachtslied im letzten Jahr. „Das ganze Jahr war extrem positiv für die gesamte Franz Xaver Gruber Gemeinschaft, aber natürlich auch sehr arbeitsintensiv“, erklärt Obmann Gerhard Haring. Mit der Landesausstellung zum Jubiläum, dem Franz Xaver Gruber Gedächtnishaus, dem Historienspiel sowie dem erstmalig vergebenen Friedenspreis hatten die ehrenamtlichen Mitglieder alle Hände voll zu tun. „Für mich persönlich war es nicht einfach, den Verein, die Arbeit und die Familie unter ein Dach zu bringen“, meint der 48-Jährige. Haring erklärt, dass die Gemeinschaft mit wenig finanziellen Mitteln sehr viel erreicht habe.

Koordination nicht immer einfach

Gerade auch die Koordination mit den anderen Orten der Landesausstellung zur Stillen Nacht sei nicht immer leicht gewesen. Während in den letzten Jahren immer rund 2.800 Menschen das Gedächtnishaus und den Friedensweg in Hochburg-Ach besuchten, waren es im vergangenen Jahr rund 5.000. Haring hebt auch die einzigartige Gemeinschaft hervor, die es bei den rund 250 Mitgliedern gibt. Auch wenn das Jahr 2018 sehr erfolgreich war, ist Haring auch froh, dass es jetzt ein wenig ruhiger wird. „Man muss aber auch sagen, es war eine schöne Zeit. Die einzelnen Stille Nacht Orte sind sich viel näher gekommen“, meint Haring.

Neue Projekte

Auch in diesem Jahr wird es für die Gruber-Gemeinschaft alles andere als ruhig. Geplant sind unter anderem eine Gewölbesanierung und eine neue Edelstahlküche. Auch im Gedächtnishaus soll es Erneuerungen geben. Außerdem will man sich für das österreichische Museumsgütesiegel bewerben.


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