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HOFKIRCHEN. Die fast 600 Morgentau-Gärtner mussten sich gedulden - die für Ende März geplanten Pflanztage wurden witterungsbedingt verschoben. „Jetzt aber geht es los, ab Montag, 9. April starten wir bei unseren oberösterreichischen Standorten in Linz, Wels, Steyr, Enns, Leonding und Traun wieder voll durch“, so Morgentaugärten-Initiator und Biopionier Christian Stadler.

  1 / 3   Immer wieder nutzen Schüler der Höheren Bundeslehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft Elmberg die Chance, bei Österreich’s größtem Bio-Urban- Farming-Projekt "Morgentaugärten" tatkräftig direkt am Feld zu unterstützen. Foto: MORGENTAU_Pürstinger

Gemeinsam mit den Morgentau-Biogemüse-Experten stehen auch heuer wieder die sogenannten „Instruktoren“ den städtischen Hobbygärtnern mit Rat und Tat in den Gärten oder besser: auf den „Feldern mitten in der Stadt“ direkt zur Seite. „Wir beantworten Fragen und helfen ganz konkret bei den jeweiligen Arbeiten. Für uns sind die Pflanztage einfach eine ideale und tolle Gelegenheit, unser Wissen praktisch einzubringen“, bringt es Projektleiterin Irmgard Elias am Punkt.

Ernteerfolg garantiert

Auf mittlerweile 15 Feldern mit über 600 Selbsterntegärten-Parzellen in der Größe von 20, 40 oder 60 Quadratmeter (Gesamtfläche: über neun Hektar) mitten in den Städten Linz, Wels, Steyr, Enns, Leonding, Steyr und Traun sowie heuer neu in Graz können urbane Hobbygärtner „ihre“ Parzelle mieten und selbst bewirtschaften. Dabei ist der Ernteerfolg garantiert. Denn die Morgentau-Biogemüse-Experten unterstützen, speziell bei den Pflanztagen, die Hobbygärtner direkt vor Ort.

Ausgabe

Bei diesen ersten Pflanztagen werden Kopfsalate, Pflücksalate und Porree als Bio-Jungpflanzen sowie Buschbohne und Rote Rübe als Bio-Saatgut sowie Bio-Steckzwiebel ausgegeben. Früh- und Spät-Kartoffel sowie Früh- und Spät-Karotten, Pastinaken, Zuckererbsen und Radieschen sind bereits im Boden. Die Pflanzenanzahl variiert je nach Größe der Parzellen. „Wir haben Familien, da helfen schon die Kleinsten mit dem Schnuller im Mund mit. Unsere älteste Kundin ist über 80. Alle freuen sich über den Ernteerfolg und ihr selbstgezogenes gesundes Biogemüse“, sagt Projektleiterin Irmgard Elias.

Standorte

Alle Morgentaugärten-Standorte des vom Biopionier und erfolgreichen Unternehmer Christian Stadler 2015 gestarteten Projektes liegen im dicht verbauten Stadtgebiet, verfügen über sehr gute Bodenqualität und über Öffi-Anbindung.

Über 600 Morgentaugärtner

Heuer nutzen bereits über 600 Bio-Hobbygärtner in Linz, Wels, Steyr, Enns, Leonding und Traun sowie heuer erstmals in Graz das Angebot der Firma Morgentau Biogemüse GmbH aus Hofkirchen im Traunkreis, Biogemüse mitten in der Stadt mit Expertenunterstützung anzubauen. Mit den 2015 in Linz gestarteten Morgentaugärten setzt Biobauer, Unternehmer und Biopionier Christian Stadler mittlerweile auf über neun Hektar an 15 Standorten grüne Bio-Akzente im städtischen Raum.

Hohe Kundenzufriedenheit

Das Interesse am eigenen Gemüseanbau, vor allem in bester Bio-Qualität, ist groß. Mit seinem Projekt möchte Stadler Menschen ohne Grundbesitz die Möglichkeit zum eigenen biologischen Gärtnern im urbanen Umfeld ermöglichen.  Stadler und Projektleiterin Irmgard Elias freuen sich besonders über die sehr guten Ernteergebnisse und die hohe Kundenzufriedenheit (95 Prozent).

Wie es funktioniert

„Wir parzellieren die Flächen in sogenannte Selbsterntegärten zu 20, 40 und 60 Quadratmeter, bereiten die Böden professionell auf und bepflanzen mit hochwertigen Biogemüse-Pflanzen. Ebenso stellen wir begleitend unser Know-how sowie eine Grundausstattung (Werkzeuge, Gießkanne) und Gießwasser bereit. Ernteerfolg für unsere zufriedenen Kunden ist garantiert“, so Stadler und Elias.

Ertrag und Aufwand

Der Ertrag liegt bei rund 100 Kilogramm Biogemüse pro Saison bei einer Fläche von 40 Quadratmeter. Ein Drittel der 20 bis 25 Kulturen wird vom erfahrenen Morgentau-Team vorab gepflanzt und der Rest an weiteren „Pflanztagen“ gemeinsam mit den Hobbygärtnern. Die Gartensaison dauert von April bis November. Der geschätzte Pflege-Aufwand für die Hobbygärtner liegt bei etwa zwei Stunden pro Woche.


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