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HOFSTETTEN-GRÜNAU/RABENSTEIN. Insgesamt drei neue bzw. erneuerte Sicherungsanlagen an Eisenbahnkreuzungen konnten in der vergangenen Woche auf der Mariazellerbahn in Betrieb genommen werden. Mit der Eröffnung der Anlagen feiert die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H. (NÖVOG) gleichzeitig ein Jubiläum – den Bau der 50. technischen Sicherungsanlage im Rahmen der Aktion „Mehr Sicherheit auf Eisenbahnkreuzungen“.

  1 / 2   Straßenbaudirektor Josef Decker, NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl, Verkehrslandesrat Karl Wilfing und Bürgermeister Kurt Wittmann konnten die erneuerte Anlage in Rabenstein in Betrieb nehmen. Foto: NÖVOG/Kolonovits

„Der Schutz unserer Verkehrsteilnehmer ist uns ein wichtiges Anliegen – jede neue Lichtzeichenanlage senkt das Unfallrisiko auf der Straße um ein Vielfaches. Daher haben wir auf der Mariazellerbahn um insgesamt 520.000 Euro Lichtzeichen- bzw. Schrankenanlagen errichtet bzw. getauscht“, informiert Verkehrslandesrat Karl Wilfing, der die Anlagen in Betrieb nahm.

Puchenstuben, Rabenstein, Hofstetten-Grünau

Die drei betroffenen Sicherungsanlagen befinden sich in Puchenstuben, Rabenstein an der Pielach und Hofstetten-Grünau. „Die Anlagen in Steinklamm in der Gemeinde Rabenstein und Kammerhof in der Gemeinde Hofstetten-Grünau wurden erneuert. Es handelt sich in beiden Fällen um Schrankenanlagen, die auf den neuesten Stand der Technik gebracht wurden. Sowohl in Rabenstein als auch in Hofstetten-Grünau haben wir zudem im Rahmen des Projekts Gemeindestraßen mitgesichert. Außerdem wurden an den zwei Standorten Geh- und Radwege errichtet, um Fahrradfahrer und Fußgänger sicher über die Eisenbahnkreuzungen zu leiten“, erklärt NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl. Die Kosten für die erneuerte Anlage in Hofstetten betragen 220.000 Euro, in Rabenstein an der Pielach wurden 170.000 Euro in die Verkehrssicherheit investiert. Der Ausbau der gesicherten Kreuzungen erfolge kontinuierlich und „in engster Abstimmung und Kooperation“ mit dem NÖ Straßendienst.

Vollautomatische Anlagen

Die von der NÖVOG eingesetzten Anlagen arbeiten laut Stindl vollautomatisch. Ein Überwachungssignal zeige an, dass der zu befahrende Übergang auch tatsächlich für den Straßenverkehr gesichert sei. Die Einschaltung erfolge selbständig über Radsensoren, die an den Schienen montiert seien.


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