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HOHENEICH. Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am Donnerstag 5. Mai in einem Einfamilienhaus in Hoheneich zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein im Erdgeschoss abgestellter, elektrischer Rollstuhl fing aus noch ungeklärter Ursache an zu brennen. Da der Brand rasch entdeckt wurde, konnte ein Übergreifen des Feuers weitgehend verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

Vom Rollstuhl blieb fast nichts übrig.
  1 / 3   Vom Rollstuhl blieb fast nichts übrig.

Gegen 17 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Haus in der Sportplatzstraße gerufen. Die bislang durchgeführten Erhebungen ergaben, dass der elektrische Rollstuhl des pflegebedürftigen Bewohners aus bisher unbekannter Ursache in Brand geriet. Laut Polizei handelte es sich vermutlich um einen technischen Defekt.

Der Rollstuhl war im Aufzugraum vor dem verschlossenem Aufzug abgestellt. Durch die Hitzeentwicklung des Brandes schmolzen Teile des Kunststofffensterrahmens, des Kunststofffensterstockes und die Innenfesterbank des Aufzugraumesfensters. Weiters entstanden an den Innenwänden des Aufzugraumes und des angrenzenden Wohnzimmers samt der Innentüre starke Verrußungen. An der  Hausfassade entstand im Außenbereich oberhalb des Aufzugraumfensters ebenfalls Verrußungen. Der Besitzer des Rollstuhls und seine Frau befanden sich während des Brandes im Wohnhaus, wurden aber nicht verletzt.

Der Brand wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Hoheneich gelöscht. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, der Rollstuhl im Wert von 7.000 Euro wurde jedoch völlig zerstört.


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